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Halloween-Kürbisse in verschiedenen Farben und Formen. 
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Hier ist der Name ist Programm: Der Spaghetti-Kürbis.
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Hokkaido-Kürbisse – eine der bekanntesten Kürbissorten. 
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Zierkürbisse gibt es in allen Formen und Farben. 
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Ganz einfach zubereitet: Die sogenannten Mikrowellenkürbisse. 
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Patisson-Kürbisse gibt es in grün, gelb oder weiß. 
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Süßlich schmecken die sogenannten Chamäleon-Kürbisse.
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Die Bischofsmützen-Kürbisse. 

Eine Übersicht

Der Kürbis: Köstlich, herbstlich, dekorativ! 

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Kürbisse gibt es in allen möglichen Farben und Formen – und jede hat ihre ganz eigene Eigenschaft. Eine Übersicht: 

Gerade in der dunkeln und kühlen Jahreszeit braucht man auch mal etwas wärmendes und vor allem farbenfrohes – da kommt eine leckere Kürbissuppe gerade recht!

Ein weiterer Vorteil: Kürbis schmeckt nicht nur gut, er tut auch gut. Das Kürbisfleisch beinhaltet nämlich viele wertvolle Inhaltsstoffe wie Zink, Kalium, Kalzium und die Vitamine A, C, D und E. 

Insgesamt gibt es mehr als 800 verschiedene Sorten des bunten Gewächses – die werden jedoch aufgeteilt in schmackhafte Speisekürbisse und dekorative Zierkürbisse, die nicht zum Verzehr geeignet sind. 

Unbedingt einmal probieren sollte man den Spaghetti-Kürbis. Das Fruchtfleisch ist hellgelb und so faserig, dass es optisch an Spaghetti erinnert. Das Kerngehäuse muss entfernt werden, das Fruchtfleisch ist gekocht oder gedämpft ganz zart und schmackhaft. 

Der Hokkaido-Kürbis ist mittlerweile wohl einer der bekanntesten Kürbisse. Er ist klein, rund, leuchtet orangerot – und schmeckt herrlich nussig. Das Besondere: Die Schale des Kürbis ist ganz dünn, wird beim Kochen weich und kann mitgegessen werden. Sogar roh ist er genießbar. Die Kerne und Fasern sollten jedoch entfernt werden. 

Als Mikrowellen-Kürbis werden eben solche Kürbisse bezeichnet, die man nur aufschneiden und in die Mikrowelle stecken muss – und voilà, eine zauberhafte Mahlzeit ist fertig. Aufgrund der Größe und den hübschen grün/gelben Streifen eignet er sich aber auch hervorragend als herbstliche Dekoration. 

Patisson-Kürbisse sind klassische Gartenkürbisse. Charakteristisch ist die etwas platte Form. Die Farben variieren dagegen zwischen grün, gelb oder weiß, manchmal auch vermischt oder gestreift. Patisson-Kürbisse schmecken angebraten oder gefüllt besonders gut. 

Tatsächlich gehört auch die Zucchini zu den Gartenkürbissen. Ihr Name bedeutet nämlich „kleiner Kürbis“ (ital. Zucca für Kürbis). Zum Aushöhlen eignet sich die längliche Zucchini jedoch nicht so recht.

Süßlich schmecken die sogenannten Chamäleon-Kürbisse. Diese sehen fast aus wie Zierkürbisse, sind aber bekömmlich und alles andere als bitter. 

Der Flaschen-Kürbis zeichnet sich durch eine besonders große Vielfalt an Formen und Größen aus. Es gibt ihn in breit, kugelig, birnenförmig, keulenförmig, kellenförmig oder zylindrisch. Die kleinsten Sorten haben einen Durchmesser von fünf Zentimetern, die größten können bis zu drei Meter lang werden. Die unreifen Früchte sind gekocht besonders beliebt in Indien, Italien und China. In Japan wird das Fruchtfleisch beispielsweise auch in Streifen geschnitten, getrocknet und als essbare Hülle für verschiedene Speisen verwendet. 

Der Flying Saucer ist als Deko-Kürbis sehr beliebt. Auffallend ist die ausgeprägte, leuchtende Farbe. Auch kann die Frucht kleine ‚Stacheln‘ oder ‚Finger‘ entwickeln. Der Flying Saucer ist übrigens eine Untergruppe der Patisson-Kürbisse. Es kann frittiert, gebacken oder eingemacht werden. 

Ob ein Kürbis reif ist, erkennt man übrigens daran, dass er hohl klingt, wenn man auf ihn klopft. Schmeckt der Kürbis bitter, sollte man ihn unbedingt wegwerfen – dann enthält er nämlich giftige Bitterstoffe, die zu Magen- und Darmproblemen führen.

mk

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