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Tipps und Tricks

Bräune aus der Tube: So geht‘s richtig!

Die ersten Sonnenstrahlen sind da, aber gebräunte Haut Fehlanzeige! Viele greifen daher im Frühjahr zum Selbstbräuner. Bevor man ihn aufträgt, sollte man die Haut aber entsprechend vorbereiten:

Zum Beispiel mit einem Peeling. Denn die Bräunungswirkstoffe Dihydroxyaceton (DHA) und Erythrulose reagieren mit dem Horn in der obersten Hautschicht. So bilden sich auch mehr braune Pigmente an Stellen, wo diese Schicht punktuell stärker ausgeprägt ist. Ein Peeling soll das vermeiden, erklären die Experten von „Ökotest“.

Um eine möglichst gleichmäßige Bräunung zu erzielen, ist es außerdem gut, den Bräuner mit langsamen, kreisenden Bewegungen aufzutragen. An den Übergängen vom Kinn zu Hals und vom Mund zur Nase muss man ganz besonders aufpassen, dass keine Ränder entstehen - dafür lässt sich zum Beispiel ein Schwämmchen zum Verwischen einsetzen. Auch am Haaransatz ist Vorsicht geboten: dort sammelt sich gerne Selbstbräuner: Augenbrauen und Haaransatz sollten deshalb vorher mit einer fettigen Creme abgedeckt werden.

„Öko-Test“ hatte Ende 2015 19 Selbstbräuner getestet. Die Mehrheit erhielt dabei schlechte Noten: In ihnen wurde Formaldehyd nachgewiesen. Auch Naturkosmetik war davon nicht ausgenommen. Formaldehyd wird als krebsverdächtiger Stoff eingestuft. Durch lange Lagerung oder Wärmeeinwirkung kann das in vielen Bräunern enthaltende DHA Formaldehyd abspalten. Wer zum Selbstbräuner greift, sollte deshalb die Tube auch kühl lagern und schnell aufbrauchen.

dpa/sag

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