Mehrweg vs. Einweg

Geld vom Kreis für Babywindeln

Ein Baby liegt auf einem Wickeltisch und spielt mit einem Stofftier.
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Die Einwegwindel hat die Stoffwindel einst verdrängt: Mit einer Windel-Prämie könnte sich das in Esslingen ändern.

Mehrmals täglich müssen Eltern ihre Kinder wickeln. Das geht nicht nur ins Geld, sondern schadet auch der Umwelt. Im Kreis Esslingen gibt es deshalb jetzt einen ungewöhnlichen Zuschuss.

Esslingen - Alle Eltern kennen es, das Problem mit den Windeln. Kaum ist der Windelmülleimer geleert, ist er auch schon wieder voll. Bringt man ihn nicht gleich nach draußen, müffelt die ganze Wohnung danach. Windeln verursachen dabei viel Müll: etwa 1.000 Kilogramm pro Kind so lange es Windeln trägt. Alleine im Kreis Esslingen sind es im Jahr 25 Millionen Einwegwindeln, die entsorgt werden müssen. Eine ganz schön teure Angelegenheit, die dazu noch der Umwelt schadet. Die umweltfreundlichere Alternative sind Stoffwindeln, die mehrmals verwendet werden können. Doch diese sind neuerer als die Einwegwindeln. Wie BW24* berichtet, soll eine „Windel-Prämie“ Eltern in Esslingen zum Umdenken bewegen.

*BW24 ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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