Fast 100 Kilometer lang

Friedrichshafen: Spritze an den Himmel – das steckt dahinter

Eine Luftkarte mit einer Spritze.
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Ein Pilot zeichnet eine Spritze in den Himmel.

Friedrichshafen - Mit einer ganz besonderen Aktion will ein Mann auf die Wichtigkeit der Corona-Impfung hinweisen. Der Pilot fliegt dafür eine besondere Strecke.

Ist es ein Vogel? Ist es ein Flugzeug? Nein! Es ist eine Spritze“. Diesen oder ähnliche Gedanken werden am Freitag (25. Dezember) zahlreiche Menschen gehabt haben, als sie in Baden-Württemberg* in den Himmel geschaut haben. Denn dort fliegt ein Mann aus Friedrichshafen die Form einer Spritze. Damit will der Pilot in der Corona-Weihnachtszeit eine wichtige Nachricht senden. Was die Botschaft hinter der Himmelsformation ist und was der Mann damit bezwecken will, erklärt MANNHEIM24.de*.

NameFriedrichshafen
BundeslandBaden-Württemberg
Einwohner61.283 (31. Dez. 2019)
OberbürgermeisterAndreas Brand (Freie Wähler)
UniversitätZeppelin Universität gemeinnützige GmbH

Friedrichshafen: Pilot fliegt Spritzenform – fast über 100 Kilometer lang

Dass Piloten mit ihren Flugzeugen etwas in den Himmel zeichnen, ist nichts neuen. Erst vor kurzem wundern sich zahlreiche Menschen im Südwesten, als sie ein männliches Geschlechtsteil zwischen den Wolken erkennen*. Dabei hat es sich allerdings um einen Zufall gehandelt, der während den Übungsflügen der Bundeswehr passiert ist. Was aber am ersten Weihnachtsfeiertag zu sehen ist, ist mit voller Absicht und Planung dorthin gebracht worden.

Auf einer Strecke zwischen Friedrichshafen und Ulm, über hundert Kilometer lang, erstreckt sich am 25. Dezember eine Spritze am Himmel. Der Flug zwischen den beiden Städten in Baden-Württemberg dauert über eine Stunde. Dahinter steckt ein 20-jähriger Pilot eines Luftsportclubs aus Friedrichshafen. Die Spritze kann man zwar am Himmel nicht mehr sehen, dafür auf der Seite „Flightradar24.com“. Dort ist die Flugbahn extra als Blogpost verewigt worden.

Friedrichshafen: Pilot will auf Corona-Impfung aufmerksam machen

Doch warum hat der 20-Jährige diese Strapazen aus sich genommen und mit seiner Diamond DA-20 Katana in 5.000 Fuß (1,52 Kilometer) Höhe eine Spritze gezeichnet? Der Grund ist das Coronavirus*. Der junge Mann wolle mit seiner Aktion auf die bald startende Corona-Impfung* mit dem Vakzin „Comirnaty“ des Unternehmens BioNTech* aufmerksam machen, wie Frank Fischer vom Luftsportclub gegenüber der dpa erklärt. Bereits ab Sonntag (27. Dezember) sollen die ersten Impfungen in Baden-Württemberg losgehen. (dpa/dh) *MANNHEIM24.de ist Teil des Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerks.

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