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Europapark (Rust): Trotz Lockerung – diese massive Beschränkung bleibt

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Für den Europapark gelten offiziell keine Besucherbeschränkungen mehr – dennoch hat sich der Freizeitpark dafür entschieden, ein Besucherlimit zu belassen. Alle Infos:

Der beliebte Europapark in Rust (Baden-Württemberg*) hatte im Rahmen eines Modellprojekts eine Vorreiterrolle inne, das zahlreichen weiteren Freizeitparks im Land den Weg aus dem Coronavirus-Lockdown hin zur Öffnung ebnete. Mit der seit 28. Juni in Kraft getretenen neuen Corona-Verordnung des Landes Baden-Württemberg sind für die Freizeitparks im Südwesten sämtliche Beschränkungen gefallen – wie HEIDELBERG24* berichtet, wird der Europark dennoch bei einem Besucherlimit bleiben.

FreizeitparkEuropa-Park
OrtRust, Baden-Württemberg
Besucher5,8 Millionen (2019)
Eröffnet12. Juli 1975

Europapark (Rust): Trotz Corona-Lockerungen – Park setzt weiterhin auf Besuchergrenze

Mit der neuen Corona-Verordnung des Landes Baden-Württemberg sind für Freizeitparks im Südwesten alle Einschränkungen gefallen. Durch die konstant sinkende 7-Tage-Inzidenz im Ortenaukreis konnte bereits vorab konstant gelockert werden. Wo zunächst im Park nur 3.000 Gäste erlaubt waren, konnte das Besucherlimit kurz darauf auf 10.000 und in einem nächsten Lockerungsschritt sogar auf 20.000 erhöht werden.

Seit dem Inkrafttreten der neuen Landesverordnung am Montag (28. Juni) müssen Freizeitparks lediglich die Kontaktdaten der Besucher erfassen, die Testpflicht ist entfallen – die AHA-Regeln gelten zwar weiterhin, in der Theorie gibt es jedoch keine Grenze für die Besucheranzahl mehr. Möglich werden diese Lockerungsschritte ab einer Inzidenz unter 35 – der Ortenaukreis liegt aktuelle (Stand: 1. Juli) bei einem Wert von 4,4. Dennoch hat sich der Europapark dagegen entschieden, die Kapazitäten voll auszulasten, belässt es bei einem Besucherlimit.

Europapark (Rust): Freizeitpark reglementiert sich selbst

Der Freizeitpark in Rust entscheidet sich bewusst gegen die Auslastung seiner natürlichen Kapazitätsgrenze – an warmen Sommerwochenende sind das immerhin bis zu 50.000 Personen. „Die Besucherzahl wird weiterhin weit unter der Vollauslastung liegen“, so eine Park-Sprecherin gegenüber der Lahrer Zeitung. Der Park wolle sich „langsam und verantwortungsvoll weiter vorantasten“.

Und ein Ende des Besucherlimits scheint zunächst auch nicht in Sicht: Auf absehbare Zeit sei keine Aufhebung des Limits vorgesehen, so die Sprecherin weiter. Verhältnisse, wie noch vor der Corona-Pandemie, werde es so schnell nicht mehr geben. Und das trotz der immensen Anfrage. Alleine bei der Parkeröffnung versuchten 50.000 Personen, ein Ticket zu ergattern – der Großteil davon ging leer aus.

Europapark (Rust): Keine Schließtage im November – Preise in Sommermonaten erhöht

Um den Verlust durch den mehrmonatigen Lockdown und das weiterhin geltende Besucherlimit kompensieren zu können, will man beim Europa-Park auf die sonst üblichen Schließtage im November verzichten, wie die Parksprecherin gegenüber der Lahrer Zeitung bestätigte. Das war bereits im vergangenen Jahr der Plan – doch der Lockdown kam zuvor.

Des Weiteren wurden für die Sommermonate die Ticketpreise erhöht. Vom 17. Juli bis zum 13. September sowieso vom 9. Oktober bis zum 7. November zahlen Erwachsene 60 statt 55 Euro, Kinder 52 statt 47 Euro. Davor und zwischen den Zeiträumen bleiben die Preise wie bisher. (rob) *HEIDELBERG24 ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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