Wichtige Kooperation: CureVac und Bayer

CureVac: Wichtige Kooperation macht Hoffnung! Wann kommt der Corona-Impfstoff?

Das Logo des biopharmazeutischen Unternehmens Curevac ist am Eingang des Firmensitzes in Tübingen zu sehen.
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Curevac-Zentrale in Tübingen: Das Pharmaunternehmen peilt für das zweite Quartal eine vorläufige Zulassung seines Corona-Impfstoff-Kandidaten an.

Im Kampf gegen das Coronavirus sollen Impfstoffe die Pandemie stoppen. Das Tübinger Pharmaunternehmen CureVac macht jetzt mit einer Impfstoff-Allianz Hoffnung auf schnelle Besserung.

Das Coronavirus bestimmt auch im neuen Jahr weiterhin das öffentliche Leben. Erst vor wenigen Tagen wurde der Lockdown bis zum 31. Januar verlängert* und teilweise sogar noch verschärft, da die Corona-Zahlen weiterhin ungebremst steigen*. Zwar laufen die Impfungen mit dem Corona-Impfstoff von Biontech inzwischen, allerdings gibt es noch immer zu wenig Impfdosen.

Das könnte sich laut echo24.de* jedoch bald ändern - zum einen, weil der Impfstoff von Moderna kurz vor einer Zulassung in der EU steht. Zum anderen, weil auch das Unternehmen CureVac aus Baden-Württemberg fieberhaft an einem Wirkstoff gegen das Coronavirus arbeitet.

Impfstoff gegen das Coronavirus: CureVac tut sich mit Bayer zusammen

Aktuell befindet sich der Wirkstoff von CureVac in der entscheidenden klinischen Phase-III-Studie, mit ersten Ergebnissen rechnet das Tübinger-Unternehmen Ende des dritten Quartals. Um den Zulassungsprozess zu beschleunigen, hat sich CureVac nun mit dem Pharmakonzern Bayer zusammen geschlossen. Das teilten beide Unternehmen am Donnerstag mit.

„Der Bedarf an Impfstoffen gegen Covid-19 ist enorm. Wir freuen uns, CureVac, einem führenden Anbieter von mRNA-Technologie, bei der Weiterentwicklung und Bereitstellung seines Covid-19-Impfstoffkandidaten maßgeblich unterstützen zu können“, erklärt Stefan Oelrich, Mitglied des Vorstands der Bayer AG und Leiter der Division Pharmaceuticals, die Zusammenarbeit mit CureVac.

Auch der Vorstandsvorsitzende von CureVac, Dr. Franz-Werner Haas, freut sich über die Zusammenarbeit mit Bayer: „Mit seiner Expertise und Infrastruktur kann uns Bayer helfen, unseren Impfstoffkandidaten CVnCoV noch schneller für möglichst viele Menschen verfügbar zu machen.“ Über die Allianz zwischen CureVac und Bayer* berichtet auch heidelberg24.de*.

Die beiden Unternehmen Curevac und Bayer wollen gemeinsam bei der Entwicklung eines Corona-Impfstoffs schneller vorankommen.

Impfstoff gegen Coronavirus: Bayer unterstützt CureVac bei Zulassung

Neben der Unterstützung bei der Entwicklung sowie der Zulassung und der dafür notwendigen Studien soll Bayer auch ein Auge auf die Lieferketten haben. Der Vertrag sieht jedoch nicht vor, dass Bayer auch die Produktion des Impfstoffes übernimmt. Zudem bleibt CureVac in Europa Inhaber der Zulassung. Hier hat die Europäische Union bereits 405 Millionen Dosen des CureVac-Impfstoffs bestellt.

In bestimmten Märkten außerhalb von Europa hat Bayer jedoch eine Option, Inhaber der Marktzulassung des CureVac-Impfstoffes zu sein. Nach der Zulassung der Impfstoffe von Biontech und Moderna in der EU sowie AstraZeneca - dessen Wirkstoff bereits in Großbritannien geimpft wird* - wäre der CureVac-Kandidat der vierte verfügbare Impfstoff auf dem Markt.

Impfstoff gegen das Coronavirus: CureVac-Bayer-Allianz Thema bei Gespräch der Bundesregierung

Entsprechend hat auch die Bundesregierung ein Interesse an der Kooperation zwischen CureVac und Bayer. Damit würde sich eine weitere Möglichkeit bieten, bis zum Sommer allen interessierten Bundesbürgern eine Impfung gegen das Coronavirus zu ermöglichen. Derzeit prüft die Regierung, ob sich dies auch durch einen größeren Abstand zwischen den Impfungen mit dem Wirkstoff von Biontech ermöglichen lässt.

Wie das Nachrichtenportal „The Pioneer“ berichtet, war die Impfstoff-Allianz von CureVac und Bayer am Mittwochmorgen auch Thema in einem Gespräch zwischen Bundeskanzlerin Angela Merkel mit Gesundheitsminister Jens Spahn, Wirtschaftsminister Peter Altmaier, Kanzleramtschef Helge Braun und Vizekanzler Olaf Scholz. *echo24.de und heidelberg24.de sind Teil des Ippen-Digital-Netwerkwerks.

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