Verstoß gegen Corona-Auflagen

Coronavirus in Baden-Württemberg: 200 Menschen feiern in Club - Polizei muss Disko räumen

Wegen des Coronavirus in Baden-Württemberg besteht in Diskotheken ein Tanzverbot. In Meßkirch im Kreis Sigmaringen räumte die Polizei deshalb einen Club, in dem 200 Menschen feierten.

  • Zur Eindämmung des Coronavirus in Baden-Württemberg sind Tanzveranstaltungen in Diskotheken aufgrund des hohen Infektionsrisikos noch immer verboten.
  • Trotz Corona-Auflagen haben etwa 200 Menschen in einem Club in Meßkirch im Kreis Sigmaringen gefeiert - die Polizei musste eingreifen und die Diskothek räumen.
  • Der Betreiber, der seine Disko trotz Coronavirus geöffnet hatte, muss nun mit einer Anzeige wegen Verstößen gegen die Corona-Verordnung rechnen.

Meßkirch - Um die Verbreitung des Coronavirus in Baden-Württemberg (BW24* berichtete) weiterhin einzudämmen, gelten auch für Diskotheken und Clubs einige Maßnahmen zum Schutz vor Infektionen. Wer sich nicht an die Vorgaben hält, muss mit teils hohen Strafen rechnen.

Der Betreiber einer Diskothek in Meßkirch im Kreis Sigmaringen hatte seinen Betrieb am vergangenen Wochenende geöffnet - und dabei die Maßnahmen zum Infektionsschutz vor dem Coronavirus in Baden-Württemberg* nicht umgesetzt. Wie die Polizei mitteilt, hatten in dem Club trotz Corona-Auflagen etwa 200 Menschen gefeiert. Die Polizei musste anrücken und die Disko am frühen Sonntagmorgen räumen.

Zurzeit nicht möglich: Diskotheken wie der A 7-Musikpark müssen weiter geschlossen bleiben. Noch kann sich das A 7 über Wasser halten.

Wegen des Coronavirus in Baden-Württemberg* gilt nach wie vor die Verpflichtung, einen Mindestabstand von 1,50 Meter zu anderen Personen einzuhalten. Zudem ist weiterhin eine Mund-Nasen-Maske zu tragen - die Maskenpflicht zur Eindämmung des Coronavirus in Baden-Württemberg* hatte die Landesregierung bereits Ende April eingeführt. Nach Angaben der Polizei trugen in der Diskothek in Meßkirch im Kreis Sigmaringen jedoch weder die Gäste noch das Personal eine Schutzmaske.

Coronavirus in Baden-Württemberg: Diskothek in Meßkirch in Kreis Sigmaringen von Polizei geräumt

Der Mindestabstand zur Minimierung der Ansteckungsgefahr mit dem Coronavirus in Baden-Württemberg sei wegen der Enge in dem Club in Meßkirch im Kreis Sigmaringen ebenfalls nicht eingehalten worden. Die Polizei musste die Diskothek wegen Verstößen gegen die Corona-Auflagen deshalb gegen drei Uhr am Morgen räumen.

Trotz Coronavirus in Baden-Württemberg gibt es Lockerungen* in vielen Bereichen des Alltags. Tanzveranstaltungen in Clubs und Diskotheken sind jedoch nach wie vor verboten - hier gilt das Infektionsrisiko als besonders hoch. Der Betreiber der Diskothek in Meßkirch im Kreis Sigmaringen muss deshalb mit einer Anzeige rechnen. Bei Nichteinhaltung der Auflagen zum Infektionsschutz vor Covid-19 beträgt das Bußgeld für Veranstalter und Geschäftsführer laut aktuellem Bußgeldkatalog des Landes Baden-Würtemberg 500 bis 1.500 Euro.

Besonders hart bestraft wird die verbotene Öffnung von Einrichtungen. Wer als Betreiber trotz Coronavirus in Baden-Württemberg eine Einrichtung öffnet, die laut Corona-Verordnung noch geschlossen bleiben muss, kann mit einem Bußgeld zwischen 2.500 und 5.000 Euro bestraft werden.

Coronavirus in Baden-Württemberg verbreitet sich trotz Corona-Verordnung und Maßnahmen weiterhin

Mindestens 35.541 Menschen haben sich bereits mit dem Coronavirus in Baden-Württemberg infiziert, bislang gab es 1.829 Todesfälle im Zusammenhang mit der Lungenkrankheit Covid-19. Trotzdem staunen Polizisten in Baden-Württemberg immer wieder über dreiste Verstöße gegen die Corona-Verordnung*.

Natürlich müsse die Regierung auch Lockerungen der Maßnahmen gegen die Verbreitung von Covid-19 in Aussicht stellen, sagte Ministerpräsident Winfried Kretschmann* Anfang Mai. Dennoch bereitete er die Bürger angesichts der Covid-19-Krise auf einen langen Alltag mit dem Coronavirus in Baden-Württemberg vor. Kretschmann sagte, eine schnelle Rückkehr zur Normalität werde es erst mit einem Impfstoff geben* - und das werde noch viele Monate dauern.

Sich nicht an die Quarantäne-Auflagen zu halten, die zur Eindämmung des Coronavirus in Baden-Württemberg gelten, ist vor allem für die besonders für Covid-19 anfällige Risikogruppe gefährlich. Bei Menschen aus dieser Gruppe ist ein schwerer Verlauf der Lungenkrankheit wahrscheinlich. Eine Studie der Uniklinik Freiburg hatte bereits gezeigt, dass jeder vierte Corona-Patient auf der Intensivstation* an den Folgen einer Erkrankung mit Covid-19 verstarb.

Seit 1. Juli gelten die neuen Lockerungen für die Einschränkungen durch das Coronavirus in Baden-Württemberg. Trotzdem sind viele Veranstaltungen weiterhin nicht erlaubt. Es gibt jedoch kreative Ideen, um beispielsweise trotz Abstandsregeln und Maskenpflicht einen gewissen Grad an Normalität zu ermöglichen. Damit die Menschen in Stuttgart beispielsweise auch in diesem Jahr nicht auf Live-Konzerte verzichten mussten, fanden Autokonzerte statt, bei denen alle Sicherheits- und Hygienevorschriften eingehalten wurden. Negativ fiel jedoch Sängerin Nena auf, die ihre Fans schockierte, indem sie Abstandsregeln ignorierte und außerdem mit respektlosem Verhalten gegenüber der Moderatorin auffiel.

In Niedersachsen eskalierte unterdessen ein Corona-Streit. Hier musste die Polizei Tätig werden, sie nahm Ermittlungen wegen Körperverletzung auf. *hna.de und BW24.de ist Teil des Ippen-Digital-Netzwerks

Rubriklistenbild: © Archivfoto: Andreas Fischer

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