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Coronavirus in Baden-Württemberg: Inzidenz knackt 700er-Marke deutlich

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Von: Lisa Klein, Julia Cuprakowa, Dominik Jahn, Christina Rosenberger

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Im Corona-Ticker gibt es tagesaktuell die wichtigen Zahlen und Infos aus Baden-Württemberg. Die 7-Tage-Inzidenz explodiert derzeit förmlich.

Seit Beginn der Pandemie berichtet echo24.de* täglich im Ticker über die aktuellen Corona-Zahlen für Baden-Württemberg. Alle Daten beruhen auf den tagesaktuellen Angaben des Landesgesundheitsamts Baden-Württemberg (LGA). Die Entwicklungen rund um Covid-19 gibt es ab dem 10. Januar 2022 in diesem Artikel zu lesen. Die vorherigen Entwicklungen bis zum 09. Januar 2022 sind in dem vorherigen Coronavirus-Ticker für Baden-Württemberg* zu finden.

Coronavirus in Baden-Württemberg: Inzidenz knackt 700er-Marke deutlich

Update, 21. Januar: Weiter steigen die Corona-Neuinfektionen in Baden-Württemberg rasant an. Auch am heutigen Freitag vermeldet das Gesundheitsamt fast ausschließlich gestiegene Werte bei allen für die Corona-Lage relevanten Zahlen. Die 7-Tage-Inzidenz liegt nun deutlich jenseits der 700er-Grenze.

7-Tage-Hospitalisierungsinzidenz4,4 (+0,4)
Covid-19-Fälle auf ITS296 (-1)
7-Tage-Inzidenz734,3 (+67,1)
Bestätigte Infektionen1.198.282 (+17.301)
Zahl der Todesfälle13.516 (+19)
Omikron-Fälle41.901

Mit einem Wert von 734,3 liegt die Inzidenz mehr als 200 höher als noch vor einer Woche (519,4). 17.301 weitere Personen infizierten sich demnach zusätzlich mit dem Coronavirus. Mittlerweile wurden bereits über 40.000 Infektionen mit der Omikron-Variante nachgewiesen. Dennoch wird es in der kommenden Woche wohl einige Lockerungen der Corona-Regeln geben. Baden-Württemberg plant nach einem Gerichtsurteil eine neue Corona-Verordnung.

Coronavirus in Baden-Württemberg: Kommt der Pandemie-Notfallplan zum Einsatz?

Update, 20. Januar: Die Zahl der Corona-Neuinfektionen in Baden-Württemberg schießt in die Höhe – und damit auch die 7-Tage-Inzidenz. Laut dem Landesgesundheitsamt (LGA) liegt die 7-Tage-Inzidenz am Donnerstag bei 667,2 – am Mittwoch lag sie noch bei 616,9 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner und hat die 600er-Marke geknackt. Nun steuert die Inzidenz bereits auf die 700er-Marke zu.

Auch die 7-Tage-Hospitalisierungsinzidenz steigt von 3,5 auf 4,0. Schon in wenigen Tagen dürften sich die steigenden Zahlen auch auf den Intensivstationen zeigen. Vor allem die kritische Infrastruktur könnte schon bald bedroht sein und der Omikron-Notfallplan zur Pandemie-Eskalation zum Einsatz kommen.

Coronavirus in Baden-Württemberg: Inzidenz explodiert – ein Kreis liegt bei über 900

Update, 19. Januar: Die 7-Tage-Inzidenz in Baden-Württemberg hat am Mittwoch laut dem Landesgesundheitsamt (LGA) die 600er-Marke geknackt und ist von 575,6 auf 616,9 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner gestiegen. Die höchste Inzidenz hat derzeit der Stadtkreis Baden-Baden mit 903,5. Auch die 7-Tage-Hospitalisierungsinzidenz steigt im Land weiter leicht an – von 3,4 auf 3,5.

Die Zahl der gemeldeten Omikron-Fälle steigt ebenfalls – bei insgesamt 37.916 Baden-Württemberger wurde bereits die Virusvariante festgestellt. Lockerungen der Corona-Regeln rücken somit immer weiter in die Ferne. Die Corona-Verordnung in Baden-Württemberg soll erneut angepasst werden*. Übrigens: Wer sich mit Corona infiziert hat, kann zwar wenig gegen die Infektion an sich tun, aber immerhin die Symptome etwas lindern – diese Medikamente sollten in der Hausapotheke sein*.

Coronavirus in Baden-Württemberg: Corona-Inzidenz steigt Richtung 600er-Marke

Update, 18. Januar: Auch am Dienstag zeigen die aktuellen Zahlen des Landesgesundheitsamtes (LGA) einen erneuten Anstieg der Sieben-Tage-Inzidenz bei den Corona-Neuinfektionen. Der Wert liegt mit 575,6 je 100.000 Menschen inzwischen dicht an der 600er-Marke. Ein Anstieg um 25,8 innerhalb eines Tages.

Mit Blick auf die Intensivstationen in den Kliniken in Baden-Württemberg lässt sich dagegen eine leichte Entspannung feststellen. Laut der LGA-Zahlen befinden sich 330 Patienten auf einer Intensivstation - und damit 10 weniger als noch am Montag.

Coronavirus in Baden-Württemberg: Über 8 Millionen Menschen geimpft

Mit einem Wert von 364,1 bei der Inzidenz für Neuinfektionen liegt zum aktuellen Zeitpunkt der Rhein-Neckar-Kreis noch unter dem Grenzwert. Die Stadt Baden-Baden (867,5) und der Landkreis Esslingen (860,2) sind bei der Inzidenz dagegen weit darüber.

Im Südwesten gelten nach den Angaben vom Dienstag 8.074.092 Millionen Menschen als mindestens einmal geimpft - 82-Prozent der Personen, denen ein Impfung empfohlen wird. Als geboostert gelten 5.365.138 Millionen Menschen.

Coronavirus in Baden-Württemberg: Inzidenz steigt weiter - aber ein Wert sinkt

Update 17. Januar, 19.30 Uhr: In Baden-Württemberg steigt die Sieben-Tage-Inzidenz zwar weiter leicht, doch liegen laut der aktuellen Zahlen des Landesgesundheitsamtes (LGA) immer weniger Covid-19-Patienten auf der Intensivstation. Die Zahl der Menschen, die sich in den vergangenen 7 Tagen und pro 100 000 Einwohner nachweislich mit dem Coronavirus infizierten, lag bei 549,8 (Vortag: 545,8).

Die Experten sehen in der Omikron-Variante mit vermeintlich milderen Verläufen einen möglichen Grund für sinkende Zahl an Intensiv-Patienten. Aufgrund der wieder steigenden Inzidenzen hatte das Land Baden-Württemberg bereits vergangene Woche entschieden, bis Ende Januar in der Alarmstufe II mit zahlreichen Einschränkungen zu bleiben.

Coronavirus in Baden-Württemberg: Ausgangsperren für Ungeimpfte

Nach Angaben des Gesundheitsministeriums ist die Omikron-Variante seit der ersten Januarwoche für den Großteil der neuen Infektionsfälle im Südwesten verantwortlich. Bislang wurden 33.201 Fälle der Omikron-Variante an das Landesgesundheitsamt übermittelt.

Erst am vergangenen Wochenende zogen zahlreiche Stadt- und Landkreise in Baden-Württemberg eine kleine Corona-Notbremse. Für Ungeimpfte gilt dort seit Sonntag wieder eine nächtliche Ausgangssperre*.

Coronavirus in Baden-Württemberg: Keine Besserung übers Wochenende

Update 17. Januar, 7.30 Uhr: Die 7-Tage-Inzidenz in Baden-Württemberg ist auch am Wochenende weiter gestiegen. Wie das Landesgesundheitsamt am Sonntag (Stand 16.00 Uhr) in Stuttgart mitteilte, lag die Zahl der Menschen, die sich in den vergangenen 7 Tagen und pro 100.000 Einwohner nachweislich mit dem Coronavirus infizierten, bei 545,8 (Vortag: 538,9). In immer mehr Regionen gelten wieder Ausgangssperren*.

Die landesweite Hospitalisierungsinzidenz sank nach Angaben der Behörde von 3,1 auf 2,9. Sie steht für die Zahl der Corona-Infizierten pro 100.000 Einwohner, die innerhalb einer Woche in Kliniken aufgenommen werden. Die Zahl der Covid-19-Patienten und -Patientinnen auf Intensivstationen im Südwesten blieb im Vergleich zum Samstag unverändert bei 355.

Coronavirus in Baden-Württemberg: Zahlen steigen weiter

Seit Beginn der Pandemie verzeichnete das Landesgesundheitsamt 1.124.817 bestätigte Infektionsfälle. Das waren 4179 mehr als am Samstag. 13.425 Erkrankte starben laut Mitteilung an oder im Zusammenhang mit Sars-CoV-2. Das waren 2 mehr als am Vortag.

Nach Angaben des Gesundheitsministeriums ist die Omikron-Variante seit der ersten Januarwoche für den Großteil der neuen Infektionsfälle im Südwesten verantwortlich. In der Woche bis zum 9. Januar lag der Anteil der mittels variantenspezifischem PCR-Test untersuchten Proben bei 62 Prozent. Da sich die Variante schnell ausbreitet, dürfte der aktuelle Anteil bereits deutlich höher sein. Bislang wurden 31.082 Fälle der Omikron-Variante aus Baden-Württemberg an das Landesgesundheitsamt übermittelt.

Coronavirus in Baden-Württemberg: Alarmstufe II bleibt bestehen

Update, 15. Januar: Die Werte wollen einfach nicht runter, noch einen Tag knackt die 7-Tage-Inzidenz in Baden-Württemberg die 500-Marke. Der SWR fasst zusammen: „Das Landesgesundheitsamt meldete (Stand 16 Uhr) eine Sieben-Tage-Inzidenz von 538,9. Gestern hatte der Wert noch bei 519,4 gelegen. Im Vergleich zur Vorwoche (269,4) ist das fast eine Verdoppelung. 7.369 Neuinfektionen mit dem Virus wurden verzeichnet, darunter 2.181 mit der Omikron-Variante. Die höchste Sieben-Tage-Inzidenz im Land hat aktuell Baden-Baden mit 804,3, die niedrigste meldet der Neckar-Odenwald-Kreis mit 366,5 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnerinnen und Einwohnern. Die Hospitalisierungsinzidenz bleibt den Angaben zufolge unverändert bei 3,1. Aktuell werden 355 Menschen mit Covid-19 auf den Intensivstationen in Baden-Württemberg behandelt, 17 weniger als gestern. Acht weitere Menschen starben an oder mit Corona.“

Bereits gestern schrieb die Deutsche Presseagentur, dass der 500er-Wert entscheidend sei: „Der Grenzwert ist wichtig, weil bei zweimaligem Überschreiten infolge in den Regionen schärfere Maßnahmen ergriffen werden. So verkündeten unter anderem die Städte Mannheim, Karlsruhe, Heidelberg und Ulm sowie die Landkreise Ravensburg, Biberach, Rastatt, Waldshut und Schwarzwald-Baar, dass ab Samstag Ausgangsbeschränkungen zwischen 21.00 und 5.00 Uhr für Nichtgeimpfte und Nichtgenesene gelten. Ausnahmen gibt es, wenn triftige Gründe vorliegen - wie Arbeit oder der Besuch von Lebenspartnern.

Das Land Baden-Württemberg teilt auf seiner Internetseite mit: “Mit den wieder ansteigenden Inzidenzen ist zu erwarten, dass auch die Belastung der Krankenhäuser wieder steigt. Daher bleiben trotz des kurzfristigen Rückgangs der Belegung der Intensivbetten unter 450 die Regelungen der Alarmstufe II bestehen.“

Coronavirus in Baden-Württemberg: 7-Tage-Inzidenz steigt auf über 500

Update, 14. Januar: Nachdem am Donnerstag unglaubliche 19.024 Corona-Neuinfektionen in Baden-Württemberg hinzugekommen sind, steigt die Zahl der Neuinfektionen laut dem Landesgesundheitsamt (LGA) am Freitag etwas weniger heftig mit „nur“ 9.824 Neuinfektionen. Dennoch macht die 7-Tage-Inzidenz im Land auch am Freitag einen ordentlichen Sprung und steigt auf 519,4 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner. *echo24.de berichtet darüber, warum die Corona-Zahlen am Donnerstag zu krass gestiegen sind*.

Auch die Omikron-Fälle nehmen weiterhin zu – im Vergleich zum Vortag sind 4.120 Neuinfektionen mit der Virusvariante festgestellt worden. Die Zahl der bislang gemeldeten Omikron-Fälle in Baden-Württemberg steigt laut LGA somit auf insgesamt 28.146.

Eine Stuttgarter Mathematikerin rechnet fest mit einer Omikron-Welle* und hat bereits eine Prognose zur weiteren Entwicklung abgegeben. Demnach soll es schon bald Ausfälle „allen Ecken und Enden geben“ – vor allem die Auslastung in den Krankenhäusern soll punktuell „extrem schwierig“ sein. Damit eine Corona-Impfung künftig besser vor der Virusvariante schützt, hat Biontech mit der Produktion eines Omikron-Impfstoffes gestartet*.

Coronavirus Baden-Württemberg: Rasanter Anstieg bei einem wichtigen Wert

Update, 13. Januar: 24.026 - so viele Fälle der hochansteckenden Omikron-Variante sind bisher in den Stadt- und Landkreisen des Südwestens festgestellt worden. Wie das Landesgesundheitsamt mitteilt, ist damit nicht nur die Ausbreitung der Corona-Mutation angestiegen, sondern auch die 7-Tage-Inzidenz schoss in den vergangenen 24 Stunden rasant in die Höhe - um 131,1 auf jetzt 478. Vergangene Woche lag der Wert etwa bei knapp der Hälfte.

Doch der massive Anstieg der 7-Tage-Inzidenz in Baden-Württemberg könnte zum Teil auch darauf zurückzuführen sein, dass das Landesgesundheitsamt gestern (Mittwoch) mit einer Meldeverzögerung zu kämpfen hatte. Am Nachmittag konnten die Meldedaten der Stadt- und Landkreise nicht mehr in die Datenbank eingepflegt werden - schuld war eine technische Störung.

Coronavirus Baden-Württemberg: Zahlen steigen rasant - wichtiger Wert sinkt aber

Deshalb erklärt das LGA: „Der im heutigen Lagebericht ausgewiesene deutliche Anstieg der übermittelten Neuinfektionen beruht auch auf der Nachberichterstattung der gestern Nachmittag von den Gesundheitsämtern an das Landesgesundheitsamt übermittelten Meldedaten.“ So stieg auch die Hospitalisierungsinzidenz wieder auf einen Wert von 3,1 an. Das sind 0,9 mehr, als am vergangenen Tag gemeldet.

Allerdings befinden sich auch heute wieder weniger Covid-19-Patienten auf den Intensivstationen (ITS) der Krankenhäuser in Baden-Württemberg. Das Landesgesundheitsamt meldet einen Rückgang der Corona-Fälle auf ITS um 9 - das macht dann aktuell noch 378 durch Corona-Patienten belegte Intensivbetten.

Coronavirus Baden-Württemberg: Erneut weniger Intensivpatienten - aber Datenpanne?

Update, 12. Januar: Es sieht auf den ersten Blick recht positiv aus - das Landesgesundheitsamt Baden-Württemberg meldet am heutigen Mittwoch leicht positive Zahlen - wichtige Inzidenzen sind gesunken. So befinden sich aktuell nur noch 386 Covid-19-Patienten auf den Intensivstationen der Krankenhäuser des Südwestens - das sind 16 weniger, als noch gestern. Außerdem ging die 7-Tage-Hospitalisierungsinzidenz erneut zurück auf jetzt 2,2.

Auch die 7-Tage-Inzidenz, die in der vergangenen Woche zunächst massiv angestiegen war, entspannt sich wieder etwas, ist aber noch lange davon entfernt, wieder als niedrig eingestuft zu werden. Sie beträgt aktuell 347,5 - das sind zwar 9,6 weniger als noch gestern, aber im Vergleich zur Vorwoche mit 269,5 immer noch ein enormer Anstieg. Wie das LGA Baden-Württemberg mitteilt, geben diese Zahlen allerdings noch keine Entwarnung - denn die Daten sind möglicherweise nicht komplett.

In einer Mitteilung heißt es: „Die heutige Berichterstattung des Landesgesundheitsamtes zu COVID-19 erfolgt heute mit Datenstand 13:00 Uhr. Im Rahmen eines Programmupdates der Meldesoftware SurvNet kam es heute zu einer technischen Störung. Dies hatte zur Folge, dass die Meldedaten der Gesundheitsämter ab 13:00 nicht in die Datenbank importiert werden konnten. Aktuell wird an der Behebung des technischen Problems gearbeitet.“

Coronavirus Baden-Württemberg: Eine Inzidenz sinkt, eine steigt – und jetzt?

Update, 11. Januar: Die 7-Tage-Inzidenz in Baden-Württemberg macht mal wieder einen deutlichen Sprung – und steigt am Dienstag von 324,0 auf 357,1. Laut dem Landesgesundheitsamt (LGA) sind im Vergleich zum Vortag 11.842 Neuinfektionen hinzugekommen – das sind fast dreimal so viele Neuinfektionen wie am Montag gemeldet worden sind (4.128).

Die 7-Tage-Hospitalisierungsinzidenz bleibt unverändert bei 2,7. Aktuell liegen 402 Covid-19-Patienten auf der Intensivstation, das sind 24 ITS-Patienten weniger als am Vortag. Dass aktuell von Tag zu Tag weniger Corona-Patienten intensivpflichtig sind, ist zunächst erfreulich. Allerdings dürfte die Zahl der ITS-Patienten schon bald wieder steigen. Denn die Hospitalisierungsinzidenz sinkt und steigt in der Regel zeitlich versetzt zur 7-Tage-Inzidenz. Da die Zahl der Neuinfektionen derzeit wieder steigt, dürfte auch bald die Zahl der Corona-Intensivpatienten wieder hochgehen.

Aufgrund der sich weiter ausbreitenden Omikron-Variante und der erneut steigenden Zahl an Neuinfektionen soll die Alarmstufe II vorerst weiter bestehen bleiben – es soll keine Lockerungen im Alltag geben. Am Mittwoch (12. Januar) tritt in Baden-Württemberg eine neue Corona-Verordnung* in Kraft, wie *echo24.de berichtet. Lediglich die Quarantäne-Auflagen wurden für manche gelockert*, die neuen Quarantäne-Regeln gelten ebenfalls ab Mittwoch.

Coronavirus Baden-Württemberg: Einige Werte sinken – gibt‘s endlich Lockerungen?

Update, 10. Januar, 19:00 Uhr:  Die 7-Tage-Inzidenz der Corona-Neuinfektionen ist im Südwesten weiter nach oben gegangen. Wie das Landesgesundheitsamt (LGA) am Montag mitteilte, betrug der Wert 324,0. Am Vortag hatte er bei 320,6 gelegen, vor einer Woche betrug er noch 238,7.

Die Zahl der bestätigten Infektionen seit Beginn der Pandemie stieg im Vortagesvergleich um 4.128 auf nun 1.066.160. Es wurden 37 weitere Todesfälle im Zusammenhang mit dem Virus gemeldet – die Gesamtzahl beträgt nun 13.260, wie die Behörde am Abend mitteilte.

Coronavirus in Baden-Württemberg: Mehr Omikron-Fälle – aber weniger Menschen auf Intensivstationen

Bisher wurden außerdem 13.764 Fälle der Omikron-Variante (B.1.1.529) aus Baden-Württemberg an das Landesgesundheitsamt übermittelt – das waren 1.707 mehr als am Vortag. Bei den vom LGA täglich ausgewiesenen Omikron-Fällen handelt es sich sowohl um Verdachtsfälle als auch um Fälle, die per Vollgenom-Analyse bestätigt wurden.

Die Zahl der Covid-Patientinnen und -Patienten auf baden-württembergischen Intensivstationen lag bei 426. Das waren im Vergleich zum Vortag 5 Personen weniger. Die Hospitalisierungsinzidenz verharrte mit 2,7 weiter deutlich unter dem für die Alarmstufe II relevanten Wert von 6,0. Tritt nun bald die Alarmstufe I in Kraft? Die Antwort: Nein!

Wie schon angekündigt, soll in Baden-Württemberg die Alarmstufe II in Kraft bleiben – auch wenn die Zahl der mit Covid-Patienten belegten Intensivbetten und die Krankenhauseinweisungen unter den Grenzwerten bleiben.

Coronavirus in Baden-Württemberg: Corona-Inzidenz geht im Südwesten nach oben

Erstmeldung, 10. Januar, 16:00 Uhr: Die 7-Tage-Inzidenz in Baden-Württemberg steigt weiter deutlich an. Dennoch sind wichtige Zahlen nun schon drei Tage in Folge unter den Schwellenwerten für die Alarmstufe II geblieben. Wie das Landesgesundheitsamt mitteilt, liegen jetzt 11 Personen weniger auf den Intensivstationen des Südwestens. Aktuell zählen die Krankenhäuser 431 Covid-19-Patienten in ihren Intensivbetten. Damit liegt der Wert auch weiterhin unter der wichtigen Marke von 450 und auch die Hospitalisierungsinzidenz bleibt unter dem Schwellenwert von 6,0 - bei jetzt 2,6.

Eigentlich wären das positive Zeichen im Hinblick auf die Corona-Maßnahmen in Baden-Württemberg. Denn theoretisch würde die Alarmstufe II außer Kraft treten, wenn die Grenzwerte an fünf aufeinanderfolgenden Tagen unterschritten werden. Für Clubs und Diskotheken würde das bedeuten: Sie dürfen unter 2G-Regelungen wieder öffnen. Doch die Vorfreude erhält einen massiven Dämpfer.

Coronavirus Baden-Württemberg: Wichtige Werte sinken - Lockerungen in Sicht?

Denn schon jetzt hat das Staatsministerium in Stuttgart mitgeteilt, dass die Regeln, die in der Alarmstufe II gelten, am Dienstag (11. Januar) wegen der hochansteckenden Corona-Variante Omikron verlängert werden. Damit erlischt die Hoffnung auf Lockerungen vorerst.

Dem schließt sich auch das Sozialministerium an. Ein Ministeriumssprecher erklärte bereits am Freitag: „Generell müssen wir weiter sehr vorsichtig bleiben, da noch nicht vollumfänglich klar ist, wie die Omikron-Variante das Infektionsgeschehen in Deutschland und Baden-Württemberg verschärfen wird.“

Des Weiteren appellieren die Politiker immer wieder an die Bevölkerung, sich mit einer dritten Impfdosis boostern zu lassen. Es gibt auch schon eine Booster-Studie dazu, welcher Impfstoff den besten Omikron-Schutz bringt* – und Erkenntnisse darüber, ob die mRNA-Impfstoffe von Moderna und Biontech vor Omikron schützen.* *echo24.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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