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Impfnachweis bei 2G: Impfpass künftig ungültig – dieser Beleg wird wichtig

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Von: Jason Blaschke

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Der gelbe Impfpass reicht in Baden-Württemberg bald als Nachweis nicht mehr aus. Geimpfte benötigen dann einen QR-Code – und wer kein Handy besitzt?

Die Corona-Zahlen in Baden-Württemberg* sind weiter auf Rekordhoch. Stand 25. November sind 796.760 bestätigte Fälle bekannt. Das sind 11.423 Infektionen mehr, als am Mittwoch. Die landesweite 7-Tage-Inzidenz steigt weiter an und nähert sich mit 489,9 der Marke von 500 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner an. Um die aktuelle Lage in Griff zu bekommen, hatte die Landesregierung am Dienstag, 23. November, eine neue Corona-Verordnung für Baden-Württemberg* beschlossen.

Wie echo24.de* berichtet, müssen Ungeimpfte in Hotspots eine Ausgangssperre* beachten. In der neuen Alarmstufe 2 – die seit Mittwoch, 24. November, in Kraft ist – müssen aber auch alle Geimpften und Genesenen neue Regeln beachten. In bestimmten Fällen reicht zum Beispiel ein 2G-Nachweis nicht mehr aus. Der Grund: Wenn 2G-Plus in Kraft ist, müssen auch die Geimpften sowie Genesenen einen negativen Corona-Schnelltest nachweisen. Und noch etwas gibt es zu beachten.

Coronavirus in Baden-Württemberg: Der gelbe Impfpass reicht bald nicht mehr

Mit der neuen Corona-Verordnung gibt es auch eine Änderung, was die Impfnachweise betrifft. Der gelbe Impfpass reicht bald als Nachweis nicht mehr aus, wenn Geimpfte zum Beispiel 2G oder 2G-Plus-Veranstaltungen besuchen wollen. In einer Mitteilung teilt das Sozialministerium von Baden-Württemberg mit, dass das bald nur noch mit einem QR-Code möglich sein wird. Den Code bekommen vollständig Geimpfte direkt in der Impfstelle oder in der Apotheke nach Prüfung.

„Wir wollen sicherstellen, dass es Impfpassfälscher künftig schwerer haben“, sagt Sozialminister Manne Lucha. Aber Moment mal, was ist mit all den Geimpften, die kein digitales Impfzertifikat besitzen? Kein Problem, den QR-Code gibt es immer auch auf Papier – entweder direkt nach der zweiten Corona-Impfung oder in der Apotheke. Wer also noch keinen QR-Code besitzt, kann sich noch einen besorgen. In der Apotheke muss der gelbe Impfpass sowie der Personalausweis vorgelegt werden.

Coronavirus in Baden-Württemberg: QR-Code gibt es auch auf Papier

Wer ein Impfzertifikat besitzt, kann anschließend seinen digitalen Impfnachweis erstellen – zum Beispiel mit der Corona-Warn-App oder der CovPass-App. Der digitale Impfnachweis ist aber keine Pflicht. Das Impfzertifikat auf Papier im A4-Format – wo der QR-Code aufgedruckt ist – reicht als Nachweis weiterhin aus. Wer als Geimpfter allerdings keinen digitalen Impfnachweis besitzt, muss ab Dezember in Baden-Württemberg sein Impfzertifikat mit sich führen. Das gelbe Impfheft nicht mehr zwingend.

Ein Impfpass und ein Smartphone mit der CovPass-App liegen auf einem Impfzertifikat.
Das Impfzertifikat beinhaltet einen QR-Code, welcher alternativ auch im digitalen Impfpass vorgezeigt werden kann. © Stefan Puchner/dpa

Der QR-Code kann von Veranstaltern oder auch von Arbeitgebern eingescannt werden. Der Prüfer kann anschließend auf seinem Gerät erkennen, ob die Person vollständig geimpft ist, oder nicht. Persönliche Daten – wie zum Beispiel die Adresse – sind für den Prüfer via QR-Code nicht einsehbar. Wer als Geimpfter noch kein Impfzertifikat besitzt, sollte sich schnell eines besorgen. 2G oder auch 2G-Plus ist in vielen Bereichen in Baden-Württemberg notwendig. *echo24.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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