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Bad Rappenau: Geldautomaten-Knacker sprengen Loch in Hauswand – Einsturzgefahr

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Von: Fabienne Schimbeno

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Gesprengtes Gebäude
Bad Rappenau: In der Nacht zu Donnerstag (9. Dezember) sprengen drei bislang unbekannte Täter einen Geldautomaten in einem Wohn- und Geschäftshaus. © Julian Buchner/Einsatz-Report24

In der Nacht zu Donnerstag (9. Dezember) kommt es bei einer Geldautomatensprengung in Bad Rappenau-Bonfeld zu einer enormen Explosion. Anwohner verlassen in Panik ihr Haus. Die Polizei ermittelt:

Bad Rappenau – Zu einer massiven Zerstörung kommt es in der Nacht zu Donnerstag (9. Dezember) in Bad Rappenau-Bonfeld (Kreis Heilbronn) in Baden-Wüttemberg*. Wie die Polizei berichtet, sollen drei bislang unbekannte Täter versucht haben, den Geldautomaten eines Wohn- und Geschäftshauses zu sprengen. Dabei wird eine enorme Explosion ausgelöst, bei der ein großes Loch in der Hauswand entsteht. Die Anwohner des Wohnhauses flüchten in Panik ins Freie. Feuerwehr und Rettungskräfte sind im Einsatz. Die Täter können in einem Fluchtfahrzeug entkommen. Die Fahndung der Polizei läuft. HEIDELBERG24* berichtet über den Tatverlauf:

Bad-Rappenau: Geldautomat gesprengt – Gebäude wegen Einsturzgefahr gesperrt

Die Tat soll sich gegen 2:30 Uhr im Erdgeschoss eines Wohn- und Geschäftshauses in der Merkurstraße ereignet haben. Nachdem die Täter versucht hatten, den Volksbank-Automaten zu sprengen, sollen sie in einem dunklen Audi A6 Avant in Richtung A6 geflohen sein. Bislang ist unklar, ob der Raubzug erfolgreich war. Die Sprengung hat einen Riesen-Schaden verursacht. Darüber berichtet auch echo24*.

Einsatzkräfte hinter Absperrbändern vor gesprengtem Gebäude
Das Gebäude in der Merkurstraße in Bad Rappenau bleibt wegen Einsturzgefahr gesperrt. © Julian Buchner/Einsatz-Report24

Wie die Polizei mitteilt, wurde durch die Wucht der Explosion ein Fenster samt Rahmen aus der Verankerung geschleudert. Deckenelemente hängen herunter. „Die Ermittler konnten das Haus wegen eines drohenden Einsturzes nicht betreten“, erklärt ein Polizeisprecher am Morgen. Auch die Feuerwehr und das Technische Hilfswerk sollen mit einem Baufachberater an die Einsatzstelle gekommen sein, um die Statik zu prüfen.

Anwohner der darüber liegenden Wohnungen hätten in Panik ihr Haus verlassen, sollen aber unversehrt geblieben sein. Wegen Einsturzgefahr bleibe das Gebäude gesperrt. Die Ermittlungen des Polizeireviers Eppingen und der Kriminalpolizei dauern an. Die Polizei bittet um Hinweise unter der Telefonnummer 07131 104-4444.

Gut eine Woche später sprengen Unbekannte im Gewerbegebiet Heidelberg-Rohrbach-Süd einen Geldautomaten* und sorgen für massive Zerstörungen. (fas/pol) *HEIDELBERG24 und echo24 sind ein Angebot von IPPEN.MEDIA

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