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Polizeibeamte untersuchen nach einem mutmaßlichen NSU-Mord in Dortmund einen Kiosk auf Spuren.

Unter anderem Brandursachenermittler

Zweiter NSU-Ausschuss befragt erste Zeugen

Berlin - Wie der Vorsitzende des Ausschusses mitteilt, hätten sich einige offene Fragen rund um die Terrorzelle dabei geklärt.

Der zweite NSU-Untersuchungsausschuss des Bundestags hat die ersten Zeugen befragt. Einige der offenen Fragen rund um die Terrorzelle NSU hätten sich dabei geklärt, sagte der Vorsitzende des Ausschusses, Clemens Binninger (CDU), am Donnerstag im Anschluss. Die Parlamentarier befassten sich zunächst mit dem Brand in der letzten Fluchtwohnung des NSU-Trios in Zwickau im November 2011. Es sei nun nahezu auszuschließen, dass zusätzliche Beweismittel nach dem Feuer in der Wohnung platziert worden seien, sagte Binninger.

Dem rechtsterroristischen „Nationalsozialistischen Untergrund“ werden zehn Morde zwischen 2000 und 2007 angelastet. Der erste NSU-Ausschuss im Bundestag untersuchte unter anderem das Versagen der Ermittlungsbehörden bei der Aufklärung der Morde. Der zweite Ausschuss soll nun weitere offene Fragen klären und dazu beitragen, neuem Rechtsterror in Deutschland vorzubeugen.

Am Donnerstag befragten die Abgeordneten unter anderem den Brandursachenermittler, der die Wohnung in Zwickau nach dem Feuer untersucht hatte. Die in München vor Gericht stehende Beate Zschäpe hatte nach eigener Aussage die Wohnung in Brand gesteckt. Es kursierten Spekulationen, dass zum Beispiel Beweismittel im Nachhinein in der Wohnung platziert worden sein könnten.

dpa

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