Tag ohne Auto und Arbeit

Yom-Kippur-Fest lässt Luftvermutzung sinken

Tel Aviv - Wie stark die Luftverschmutzung in Israel ist, hat sich während des Yom-Kippur-Festes gezeigt. Sie ist währenddessen um 90 Prozent zurückgegangen.

Während des jüdischen Yom-Kippur-Festes ist die Luftverschmutzung in Israel nach Behördenangaben drastisch zurückgegangen: Die Belastung der Luft mit Schadstoffen sank in den Großstädten Tel Aviv und Jerusalem und den umliegenden Gebieten um mindestens 90 Prozent, wie die Umweltbehörde des Landes am Donnerstag mitteilte.

Während des Yom-Kippur-Festes von Dienstagabend bis zum Sonnenuntergang am Mittwoch waren Geschäfte und Flughäfen in Israel geschlossen, Radio- und Fernsehsender stellten den Sendebetrieb ein. Autofahren ist während des Festes verpönt, die Menschen laufen oder radeln durch ausgestorbene Straßen.

Fest zeigt Ausmaß des Fahrzeugverkehrs

Die erhebliche Verbesserung der Luftqualität während Yom Kippur zeige, in welch starkem Ausmaß der Fahrzeugverkehr für die Luftverschmutzung in den Großstädten verantwortlich sei, betonte die Umweltbehörde. Israel hat ein wenig entwickeltes Bahnsystem. Es gehört zu den Ländern mit den meisten Fahrzeugen pro Einwohner.

An Yom-Kippur feiern Juden die Versöhnung zwischen Gott und den Menschen. Es beendet die "Zehn Tage der Umkehr", an denen Gläubige Gott nach dem jüdischen Neujahrsfest um Vergebung bitten können. Viele verbringen den Tag der inneren Einkehr in der Synagoge, mit der Familie oder ganz alleine.

afp/ scw

Rubriklistenbild: © AFP

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