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Die Identifizierung der Terroropfer von Brüssel kann noch Wochen dauern.

31 Menschen ließen bei den Attacken ihr Leben

Terror in Brüssel: So aufwendig ist die Identifizierung der Opfer

Brüssel - Warum gibt es bislang so wenig Details zu den 31 Brüsseler Terroropfern? Die Identifizierung ist aufwendig und braucht Zeit.

Eine zweifelsfreie Klärung der Identität erfolgt meist über Finger- und Handflächenabdrücke, eine DNA-Analyse oder einen Vergleich von Zahnschemata. Der Abgleich von Personenbeschreibungen, medizinischen Befunden oder am Körper getragenem Schmuck gilt nur als unterstützende Methode.

Lange dauert die Identifizierung oft dann, wenn Opfer durch Verbrennungen und Explosionsverletzungen entstellt sind. „Durch die Folgen einer Katastrophe können die Toten so stark verändert sein, dass eine visuelle Identifizierung nicht mehr möglich ist“, schreibt das Bundeskriminalamt in einem Informationsblatt für Hinterbliebene.

Erschwerend kommt im Fall der Brüsseler Anschläge hinzu, dass die 31 Toten und rund 300 Verletzten vermutlich aus mehr als 40 Nationen stammen. DNA und andere Vergleichsspuren müssen deswegen oft über Ländergrenzen hinweg ausgetauscht werden. Zudem gibt es auch keine Passagierliste wie beispielsweise beim Germanwings-Flug.

Abhängig von der Anzahl der Opfer könne es Tage bis Wochen dauern, bis alle Toten eindeutig identifiziert sind, erklärt das BKA. Nichtsdestotrotz haben natürlich bereits im Vorfeld viele Menschen die Nachricht erhalten, dass einer ihrer Angehörigen vermutlich unter den Opfern ist.

dpa

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