Gefährliche Erziehungsmaßnahme

Zur Strafe in Wald ausgesetzt: Suche nach Siebenjährigem

Tokio - Den Behörden hatten die Eltern gesagt, ihr siebenjähriger Junge sei beim Beerenpflücken verschwunden. Doch in Wahrheit hatten sie eine gefährliche Erziehungsmaßnahme ergriffen. Aus einem trivialen Grund.

130 Polizisten und Freiwillige suchen seit Tagen im Norden Japans einen sieben Jahre alten Jungen. Das Kind verschwand spurlos, nachdem es seine Eltern japanischen Medienberichten zufolge am Samstagnachmittag allein in in einem Waldstück auf der Insel Hokkaido zurückgelassen hatten. Zuvor hatte er fahrende Autos mit Steinen beworfen. 

„Wir wollten ihn bestrafen“, sagte der Vater des Jungen der Zeitung „Hokkaido Shimbun“ (Montag). Fünf Minuten später seien sie an die Stelle zurückgekehrt, aber ihr Sohn sei nicht mehr da gewesen. In dem Gebiet soll es wilde Bären geben.

dpa

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa (Symbolbild)

Terror in Istanbul: Die meisten Opfer sind Polizisten

Terror in Istanbul: Die meisten Opfer sind Polizisten

Team Trump: Das Kabinett des künftigen US-Präsidenten

Team Trump: Das Kabinett des künftigen US-Präsidenten

Dramatischer Appell aus Paris: Gnade für Aleppo

Dramatischer Appell aus Paris: Gnade für Aleppo

Kommentare