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Angela Merkel gestand bei ihrer Rede viele Fehler ein.

"Friedensangebot an die CSU"

"Emotional wie nie" - So urteilt die Presse über den Merkel-Auftritt

München - Angela Merkel hat am Montag mit ihrer Rede zur weiteren Wahlschlappe in Berlin überrascht. Die Presse ist erstaunt vom Kurswechsel der Kanzlerin.

Angela Merkel hat am Montag mit ihrem Auftritt im CDU-Haus für einen Kurswechsel gesorgt. Vielleicht nicht inhaltlich, aber zumindest in der Art und Weise, wie sie ihre Politik präsentiert.

Denn entgegen der bisherigen Taktik, die Dinge offenbar gerne auszusitzen, hat sich die Bundeskanzlerin gestellt und viel Selbstkritik geübt. Die Presse ist erstaunt über die Rede der Bundeskanzlerin.

Die Süddeutsche Zeitung kommentiert, dass Merkels Worte ein Friedensangebot an die CSU und an die Wählerschaft waren. Merkel zählte Defizite der Regierungsarbeit auf und klang dabei wie eine Oppositionspartei. Sie zitierte Umfragen und stellte die rhetorische Frage, was sich die Bürger denn an Änderungen wünschen würden. Sie ließ aber durchblicken, dass bestimmte Forderungen nicht vereinbar seien.

Merkels Kunst zu überraschen

Auch der Münchner Merkur findet, dass es eine denkwürdige Rede von Merkel gewesen sei. Für ihre Verhältnisse sei sie emotional weit gegangen.

Das bemerkte auch die Bild, die darin Merkels Kunst zu überraschen sah. Einig sind sich die Kommentatoren auch, dass es ein großer Schritt in Richtung CSU-Forderungen war. Nikolaus Blume ist sich deshalb sicher, dass Merkel auch 2017 zur Bundestagswahl antreten wird.

Die Frankfurter Neue Presse kommentiert, dass Merkel ab heute auch mit Gefühl regiert. Ähnlich sah das auch die Augsburger Allgemeine, die ebenfalls die Emotionen und die Portion Pathos in Merkels Rede herausstellte.

Fazit: Merkels Rede beeindruckte. Nicht nur inhaltlich, sondern auch die Art und Weise. Emotion, Pathos und weniger vernunftorientiert. Das überraschte die Presse.

Die ganze Rede Angela Merkels im Wortlaut finden Sie hier.

sap

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