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Beate Zschäpe ist die Hauptangeklagte im NSU-Prozess.

Sie wurde alle 15 Minuten kontrolliert 

NSU-Prozess: Auch Zschäpe dachte an Selbstmord

München - Der Selbstmord des Terrorverdächtigten Al-Bakr zeigt ungeahnte Parallelen zum NSU-Prozess auf: Auch die Hauptangeklagte Beate Zschäpe galt während ihrer Inhaftierung als selbstmordgefährdet. 

Auch die mutmaßliche Rechtsterroristin Beate Zschäpe galt vor allem zu Beginn ihrer Inhaftierung als selbstmordgefährdet. Zwei Polizisten hatten vor drei Jahren im NSU-Prozess ausgesagt, Zschäpe habe ihnen gegenüber Suizid-Absichten angedeutet. Sie habe aber auch gesagt, sie habe „nicht die Kraft dazu“ gefunden und den Plan, sich das Leben zu nehmen, aufgegeben. 

Dennoch stand sie in der Untersuchungshaft über längere Zeit unter scharfer Kontrolle. Aus Sicherheitsgründen war das Licht in ihrer Einzelzelle rund um die Uhr eingeschaltet. Vollzugsbeamte kontrollierten sie alle 15 Minuten. Essen bekam sie nur in Plastikbehältern und mit Plastikbesteck serviert. Inzwischen wurden die Sicherungen gelockert, und zwar auf ausdrücklichen Wunsch Zschäpes und ihrer Verteidiger.

dpa

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