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Auf dem Boden der katholischen Kirche St. Wendelin in Reifenberg liegt ein Haufen toter Fliegen.

Rätselhaft

Fliegen-Plage in Kirche: Kammerjäger muss anrücken

Reifenberg - Die Fliegen sind überall. Altar, Orgel, Lampen und Decken - kein Ort in der Kirche in der Südwestpfalz scheint vor den Insekten sicher. Gottesdienst? Unmöglich.

Ein Kammerjäger hat der Fliegenplage in der Kirche des südwestpfälzischen Ortes Reifenbergs ein Ende gesetzt. "Ich gehe davon aus, dass jetzt Ruhe ist", sagte Bürgermeisterin Michaela Hüther.

Eine Spezialfirma war den Insekten am Donnerstag mit einem Biomittel zu Leibe gerückt. "Es liegen jetzt sehr viele tote Fliegen auf dem Boden", sagte Hüther.

Am Wochenende werde man eine große Aufräumaktion starten, dann könne auch die Plastikfolie von Bänken, Altar und Orgel genommen werden. Bis zum nächsten Gottesdienst am Samstag kommender Woche soll die Kirche wieder vorzeigbar sein.

In dem Gotteshaus des 800-Einwohner-Dorfes hatten sich in der vergangenen Woche unzählige Fliegen eingenistet. Gottesdienst und Andachten mussten ins Pfarrhaus verlegt werden. Grund für den Befall soll das heiße und trockene Wetter gewesen sein, die Insekten suchten und fanden in der Kirche einen kühleren und feuchteren Ort.

dpa

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