Iraks Armee, kurdische Peschmerga und Milizen haben vor drei Wochen eine Großoffensive auf Mossul begonnen. Mossul gilt als Zentrum der IS-Miliz im Irak. Foto: Ahmed Jalil
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Iraks Armee, kurdische Peschmerga und Milizen haben vor drei Wochen eine Großoffensive auf Mossul begonnen. Mossul gilt als Zentrum der IS-Miliz im Irak. Foto: Ahmed Jalil
Irakische Streitkräfte in der Nähe von Fallujah (Archivbild). 30 000 Kämpfer sollen sich für die Offensive im Umland von Mossul positioniert haben. Foto: Nawras Aamer
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Irakische Streitkräfte in der Nähe von Fallujah (Archivbild). 30 000 Kämpfer sollen sich für die Offensive im Umland von Mossul positioniert haben. Foto: Nawras Aamer
Ausgestattet mit weißen Fahnen kommen heimatvertriebene Iraker aus der Gegend von Mossul an einem Checkpoint östlich der Millionenstadt an. Nach Angaben der irakischen Armee fliehen Hunderte Familien vor den Kämpfen zwischen Streitkräften und der Terrormiliz IS. Foto: Ahmed Jalil
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Ausgestattet mit weißen Fahnen kommen heimatvertriebene Iraker aus der Gegend von Mossul an einem Checkpoint östlich der Millionenstadt an. Nach Angaben der irakischen Armee fliehen Hunderte Familien vor den Kämpfen zwischen Streitkräften und der Terrormiliz IS. Foto: Ahmed Jalil
Irakische Soldaten sichern das vom IS zurückeroberte Dorf Kokjali nahe Mossul. Foto: Ahmed Jalil
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Irakische Soldaten sichern das vom IS zurückeroberte Dorf Kokjali nahe Mossul. Foto: Ahmed Jalil
Irakische Offiziere und Forensiker inspizieren den Ort nahe Mossul, an dem beim Vormarsch der Armee gegen die Terrormiliz IS ein Massengrab mit rund 100 Enthaupteten entdeckt worden war. Foto: Stringer
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Irakische Offiziere und Forensiker inspizieren den Ort nahe Mossul, an dem beim Vormarsch der Armee gegen die Terrormiliz IS ein Massengrab mit rund 100 Enthaupteten entdeckt worden war. Foto: Stringer
Irakische Soldaten rücken auf Mossul vor. Amnesty International erhebt schwere Vorwürfe gegen Soldaten; sie sollen Gefangene gefoltert und getötet haben. Foto: Ahmed Jalil/Symbol
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Irakische Soldaten rücken auf Mossul vor. Amnesty International erhebt schwere Vorwürfe gegen Soldaten; sie sollen Gefangene gefoltert und getötet haben. Foto: Ahmed Jalil/Symbol
Schiitische Kämpfer beim Vorrücken im Westen der noch vom IS gehaltenen Stadt Mossul. Foto: Khider Abbas/Archiv
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Schiitische Kämpfer beim Vorrücken im Westen der noch vom IS gehaltenen Stadt Mossul. Foto: Khider Abbas/Archiv
Schwarze Wand: Mit Baggern versuchen irakische Ölarbeiter, die von den IS-Terroristen in Brand gesetzten Ölquellen südlich von Mossul zu löschen. Foto: Ahmed Jalil
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Schwarze Wand: Mit Baggern versuchen irakische Ölarbeiter, die von den IS-Terroristen in Brand gesetzten Ölquellen südlich von Mossul zu löschen. Foto: Ahmed Jalil

Schlinge zieht sich zu

Kämpfer nehmen letzte IS-Versorgungsroute Mossuls ins Visier

Obwohl ein Anti-IS-Bündnis im Nordirak von mehreren Seiten auf die Großstadt Mossul vorrückt, ist die Dschihadistenhochburg noch immer mit den IS-Gebieten in Syrien verbunden. Das könnte sich bald ändern.

Bagdad (dpa) - Schiitische Milizen nehmen die letzte Versorgungsroute der IS-Hochburg Mossul im Nordirak ins Visier. Nach der Eroberung des strategisch bedeutsamen Flughafens der Stadt Tell Afar westlich von Mossul von der Terrormiliz IS soll nun die wichtige Überlandstraße blockiert werden.

Das sagte Karim al-Nuri, ein Befehlshaber einer beteiligten Miliz, der Deutschen Presse-Agentur. Der eingenommene Flughafen liegt etwa sieben Kilometer südlich der Versorgungsroute, die Mossul mit den Kerngebiet der Dschihadisten in Syrien einschließlich der inoffiziellen Hauptstadt Al-Rakka verbindet. Sollte die Straße erobert werden, wäre dies ein wichtiger Erfolg für die Offensive zur Eroberung Mossuls.

Die irakische Armee, kurdische Peschmerga und lokale Milizen hatten vor einem Monat eine Großoffensive auf die IS-Hochburg Mossul begonnen. Sie nahmen das Gebiet östlich der Großstadt größtenteils ein und drangen auch in einige Stadtviertel vor.

Der Islamische Staat setzt Selbstmordattentäter, Autobomben und Scharfschützen gegen die Soldaten ein. Militärangaben zufolge tötete der IS nahe Mossul 31 Zivilisten. Die Dschihadisten hätten ein kürzlich von irakischen Streitkräften befreites Viertel am östlichen Stadtrand beschossen und dabei die Unbeteiligten getroffen, sagte Oberst Durid Said am Donnerstag. Unter den Toten seien acht Kinder.

Weitere Zivilisten aus dem Gebiet seien in Sicherheit gebracht worden. Es war zunächst unklar, wann genau sich der Vorfall ereignet haben soll. Eine unabhängige Überprüfung war nicht möglich. Den Extremisten wird vorgeworfen, Zivilisten in der Stadt als menschliche Schutzschilde zu nutzen. In Mossul sollen sich noch etwa eine Million Menschen aufhalten. In der nordirakischen Stadt Erbil kam unterdessen eine Waffenlieferung der Bundeswehr an: Dabei handele es sich um 1000 Gewehre des Typs G36 und fast 2,5 Millionen Schuss Munition, teilte die Bundeswehr am Donnerstag mit. Das Flugzeug, das am Flughafen Leipzig/Halle gestartet war, hatte Erbil bereits am Dienstagabend erreicht.

Die Menschenrechtsorganisation Human Rights Watch (HRW) berichtete am Donnerstag, dass ein im Nordirak entdecktes Massengrab wohl die Leichen von mehr als 300 Menschen enthält. Es handele sich um Polizisten, die von den Extremisten getötet worden seien.

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