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Nach der Krankenhausstrukturreform soll es für außerordentlich gute Leistungen bei Operationen und Patientenversorgung Zuschläge geben und für schlechte Leistungen Abschläge. Foto: Peter Endig

Kabinett will Gröhes Krankenhausreform verabschieden

Berlin (dpa) - Das Bundeskabinett will heute die Krankenhausstrukturreform von Gesundheitsminister Hermann Gröhe (CDU) verabschieden. Danach müssen die rund 2000 Krankenhäuser in Deutschland künftig mit Abschlägen rechnen, wenn ihnen fortgesetzt Qualitätsmängel nachgewiesen werden.

Dies kann bis hin zu einer Umwidmung des Hauses oder zur Schließung führen. Besonders gute Qualität soll entsprechend höher vergütet werden.

Um die Reform zu finanzieren, soll ein Strukturfonds mit einem Volumen von einer Milliarde Euro geschaffen werden. Dafür sollen 500 Millionen Euro aus dem Gesundheitsfonds aufgebracht werden - aber nur, wenn die Länder weitere 500 Millionen Euro bereitstellen.

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