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Die CSU kritisiert die Arbeitsministerin Andrea Nahles (SPD).

Kritik an Arbeitsministerin

CSU will Nahles "genauestens beobachten"

München - Aus der CSU kommt heftige Kritik an Arbeitsministerin Andrea Nahles (SPD). Man werde Nahles in den kommenden Wochen „genauestens beobachten“.

Das sagte die bayerische Wirtschaftsministerin Ilse Aigner dem "Münchner Merkur" (Montagsausgabe).

Die Ministerin dürfe sich keine weiteren Maßnahmen einfallen lassen, um die Wirtschaft zu drangsalieren. Eine Anti-Stress-Verordnung oder ein Frühverrentungsprogramm auf dem Umweg über die Flexi-Rente dürfe es nicht geben. „Die Zugeständnisse an die SPD sind abgearbeitet“, sagte Aigner: „Wenn wir Frau Nahles weiter wirken lassen, haben wir in kürzester Zeit die Substanz verspielt. Jetzt ist Schluss mit dem Verteilen.“

Auch die Aussagen von Nahles zur geplanten Senkung des Rentenbeitrags stoßen bei Aigner auf Unverständnis. Sie registriere „mit Verwunderung“, dass sich Nahles mit der Senkung brüste, sagte Aigner. Es handle sich um „eine Selbstverständlichkeit: Dazu ist sie gesetzlich verpflichtet.“

Mike Schier

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