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Die Zahl der Dauerbezieher von Hartz-IV-Leistungen ist auf dem niedrigsten Stand seit Einführung der Zahlungen.

Fast 8 Prozent weniger

Bericht: Zahl der Hartz-IV-Dauerempfänger auf Rekordtief

Berlin - Die Zahl der Dauerbezieher von Hartz-IV-Leistungen ist einem Bericht zufolge erstmals stark gesunken - auf den niedrigsten Stand seit Einführung der Zahlungen.

Ende 2015 lebten in Deutschland 2.572.134 Menschen schon seit länger als vier Jahren von Hartz IV und damit 7,9 Prozent weniger als im Dezember des Vorjahres, wie die "Bild"-Zeitung unter Verweis auf Daten der Bundesagentur für Arbeit berichtet.

Die meisten Dauerempfänger gibt es dem Bericht zufolge in Sachsen-Anhalt, wo 54,5 Prozent aller Bedürftigen schon länger als vier Jahre auf Leistungen der Jobcenter angewiesen sind. In Berlin und Brandenburg seien es jeweils 53,4 Prozent. Die wenigsten Dauer-Hartz-Empfänger gebe es in Baden-Württemberg (37,7 Prozent). Selbst unter den 1,2 Millionen sogenannten Aufstockern sind demnach 48,7 Prozent schon länger als vier Jahre auf Hartz IV angewiesen.

Groß sind dem Zeitungsbericht zufolge die Altersunterschiede: Demnach liegt der Anteil der Dauer-Empfänger bei den Hartz-IV-Beziehern über 55 Jahren bei 66,3 Prozent und unter Kindern zwischen sieben und 15 Jahren bei 48,3 Prozent. Bei den Alleinerziehenden fielen 42,2 Prozent in diese Kategorie.

dpa

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