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Ein Förster hatte das jungsteinzeitliche Felsgesteinbeil in einem Wald gefunden. Foto: Susann Prautsch

6000 Jahre altes Steinbeil entdeckt

Dörpe (dpa) – Durch Zufall hat ein Förster im niedersächsischen Dörpe ein etwa 6000 Jahre altes Steinbeil entdeckt. Es handelt sich um ein extrem gut erhaltenes steinzeitliches Werkzeug, wie Friedrich-Wilhelm Wulf vom niedersächsischen Landesamt für Denkmalpflege sagte.

Das Beil könnte noch heute seine Funktion erfüllen und wie in der Steinzeit zum Fällen von Bäumen oder zum Bearbeiten von Holz eingesetzt werden. Die "Deister- und Weser-Zeitung" hatte berichtet, dass das 18 Zentimeter lange Beil im Aushub eines Tümpels im Osterwald bei Dörpe gefunden wurde.

Bei dem Werkzeug, das aus Felsgestein angefertigt wurde, handele es sich um ein sogenanntes spitznackiges Beil, sagte Wulf. "Die Schneide ist perfekt geschliffen und scharf." Die Zufallsentdeckung sei umso bedeutsamer, als es aus der Zeit um 4000 vor Christus nur wenige Funde gebe.

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