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Besonders die Inszenierung „Gold. Der Film der Nibelungen“ mit Uwe Ochsenknecht in der Hauptrolle kommt beim Publikum super an!

Blick zurück und nach vorne 

Die Nibelungen-Festspiele 2016: Ein voller Erfolg!  

Worms – Innovative Inszenierungen, Schaulaufen der Promis auf dem roten Teppich und hochkarätige Schauspieler. Doch auch ein Blick in die Zukunft der Nibelungen-Festspiele lohnt sich:  

Im zweiten Jahr unter der Leitung von Intendant Nico Hofmann erzielen die Wormser Nibelungen-Festspiele mit einer sensationellen Auslastung von fast 90 Prozent ein hervorragendes Ergebnis. 

Das Festspieljahr 2016

In „Gold. Der Film der Nibelungen“ erzählt Autor Albert Ostermaier die Geschichte einer Filmcrew, die einen Streifen über die Nibelungen dreht. Hauptdarsteller: Der allseits beliebte Uwe Ochsenknecht!

>>>Interview mit Uwe Ochsenknecht 

Das Stück „GOLD. Der Film der Nibelungen“ des Autors Albert Ostereier wurde am 1. August zum letzten Mal gezeigt; insgesamt gab es dann vom 15. Juli bis zum 1. August 16 Aufführungen vor der Nordseite des Wormser Kaiserdoms. 

„GOLD.“: Spektakuläre Festspiel-Inszenierung am Dom

Nibelungen-Festspiele 2016: ‚GOLD. Der Film der Nibelungen‘

Die Zuschauer waren restlos begeistert! Doch apropos Promis...wenn die Premiere der alljährlichen Festspiele gefeiert wird, herrscht Promi-Alarm in der Nibelungenstadt! In diesem Jahr mit hohem Besuch des Bundestrainers:

Jogi, Adorf und Co. – Promi-Alarm bei Nibelungen-Festspielen

Wetterbedingt musste nur eine Vorstellung komplett ausfallen, dafür wurde die Spielzeit kurzfristig um einen Regenausfalltag verlängert. Auch Geschäftsführer Sascha Kaiser zeigt sich sehr zufrieden mit dem Verlauf der diesjährigen Festspiele: „Organisatorische oder technische Vorfälle gab es keine. Man merkt, dass wir ein sehr eingespieltes Team hier vor Ort haben, die auch Herausforderungen wie die notwendige Räumung des Veranstaltungsgeländes wegen eines Gewitters am zweiten Freitagabend sehr gut gemeistert haben.“

Nico Hofmann bleibt bis 2022 Intendant der Festspiele

Nicht nur über 2017 wurde in den vergangenen Wochen viel gesprochen, auch die Zeit ab 2018 hat das Leitungsteam der Nibelungen-Festspiele fest im Blick. Und so freut es Oberbürgermeister Michael Kissel besonders, dass er bereits jetzt die Zusage von Hofmann erhalten hat, seinen 2017 auslaufenden Vertrag weitere fünf Jahre bis 2022 zu verlängern. 

Alle Beteiligten sind mit den Nibelungen-Festspielen 2016 sehr zufrieden!

Nico Hofmann: „Die angebotene Vertragsverlängerung ist ein großer Vertrauensbeweis. Ich freue mich über die Konsequenz und Nachhaltigkeit, mit der Oberbürgermeister Michael Kissel und das Kuratorium der Festspiele meine Wege der Erneuerung unterstützen. Ich habe mich in Worms von Anfang an wohl gefühlt und sehe in meinem Auftrag auch eine große Verpflichtung gegenüber meiner Heimatregion.“

Vielschichtiges Rahmenprogramm

Zum ersten Mal in der Geschichte der Nibelungen-Festspiele gab es neben der Hauptinszenierung eine zweite Uraufführung. Gleich zweimal wurde im Laufe der Festspielzeit das Gewinnerstück des letztjährigen Nachwuchsautorenwettbewerbs, „Die Isländerin“ von Irene Diwiak, in der Regie von Oliver Endreß, aufgeführt und jeweils von den Besuchern mit sehr viel Applaus bedacht.

Mit Standing Ovations wurde das fast ausverkaufte Konzert „The 9 Secrets“ von Ute Lemper im Wormser Theater gefeiert und auch die Theaterbegegnungen mit Nico Hofmann und Mario Adorf fanden großen Anklang. 

Viele Besucher freuten sich, dass das beliebte Veranstaltungsformat endlich wieder im Rahmenprogramm angeboten wurde. Überhaupt: Das Kulturprogramm begeisterte 2016 mit bewährten, aber auch vielen neuen Programmpunkten. Dabei wurde für jede Zielgruppe und an jedem Tag der Festspielzeit etwas geboten.

Festspielstimmung in ganz Worms

Wormser Persönlichkeiten und Bürger lasen zum zweiten Mal von 10 bis 14.30 Uhr an verschiedenen Orten Stück für Stück den Urstoff der Nibelungensage: das Nibelungenlied. 

Ob im Rathausgarten, im Café oder in der Kunsthandlung – die Vortragenden verbreiteten die Festspiel-Stimmung in der ganzen Stadt. Gut besucht waren auch die erstmals angebotenen Einführungsveranstaltungen zur Inszenierung, die Werkstattgespräche und die wissenschaftliche Vorträge der Nibelungenliedgesellschaft, bei denen sich Interessierte über die Hintergründe und aktuelle Forschungsstände zum Stück und der Sage austauschen konnten.

Für die jüngsten Besucher gab es natürlich wieder den beliebten Kinder- und Familientag mit vielen Spiel- und Mitmachstationen. Viele kleine Nibelungenfans stürmten um 11 Uhr den Park. Und die Drachendame Lissy, die im Park zur Belustigung herumtappste, konnte sich vor streichelnden Händen fast nicht retten. 

Im Theaterworkshop der Nibelungenhorde konnten sich Jugendliche auf den Brettern, die für viele die Welt bedeuten, ausprobieren. Anlässlich des 10. Geburtstages präsentierten sie ihr Stück „SOS – for human rights“ im großen Theatersaal. 

Darüber hinaus gab es Kunstausstellungen sowie ein kleines Filmfestival. Die Künstlerische Betriebsdirektorin Petra Simon, die das begleitende Kulturprogramm zusammen mit Thomas Schadt konzipiert hat:„Auch das neue Veranstaltungsformat „Hilde & Hilde“, ein studentisches Projekt bei dem Wormser Frauen sich mit ihren eigenen Biographien einbringen konnten, bescherte uns einen ganz besonderen Abend. Man merkte, wie die Schauspielerinnen und die Laiendarsteller über die Probezeit zusammengewachsen waren und der Funke im ausverkauften Wormser Kulturzentrum sofort übersprang.“

2017 führt Nuran David Calls Regie

Im kommenden Jahr finden die Nibelungen-Festspiele unter der Leitung des Intendanten Nico Hofmann vom 4. bis 20. August statt. Der Start des Vorverkaufs wird noch bekannt gegeben. Zu sehen sein wird dann die Uraufführung eines neuen Stücks von Albert Ostermaier. Regie führen wird erneut der renommierte Regisseur, Theater- und Drehbuchautor Nuran David Calis. Als Dramaturg wird wieder Thomas Laue das künstlerische Team komplettieren.

Intendant Nico Hofmann fasst die Nibelungen-Festspiele prägnant zusammen: „2016 war das entscheidende Jahr für mich. Albert Ostermaiers radikaler Stückansatz und die junge, kongeniale Regie von Nuran David Calis haben die Festspiele in die Richtung bewegt, die ich mir vorstelle: Ein relevanter, zeitgemäßer Theaterbegriff hat uns in diesem Jahr auchvöllig neue und viele junge Zuschauergruppen erschlossen. Großartig für mich, dass mir dieses Team gemeinsam mit dem klugen Dramaturgen Thomas Laue auch für 2017 zur Seite steht!“

Nibelungenfestspiele gGmbH/kp

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