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Weltmeisterschaft mal anders

MäDn-WM in Wiesloch!

Wiesloch: ‚Mensch-ärgere-Dich-nicht‘ für Profis! 90 Teilnehmer kämpfen in Wiesloch um den Titel des Weltmeisters 

Wie bereitet man sich am besten auf die Mensch-ärgere-Dich-nicht-Weltmeisterschaft vor? Gut, wenn man mit dem amtierenden deutschen Mannschaftsmeister sprechen darf, die Jungs aus Wiesloch die am Samstag unter dem Namen "die Saufpreissn" angetreten waren. "Gaudi, viel Gaudi, unser Bier-Sponsor, der Rest kommt von selbst," auch sonst scheint der Spaß im Vordergrung zu stehen - der Erfolg gibt den vieren nur Recht.

Ebenfalls dabeiUrsula Paplauskas aus Schwetzingen. 2010 war sie schon Weltmeisterin mit ihrem Team, am Samstag ist sie angetreten um endlich auch Einzel-Weltmeisterin zu werden. "Viele sagen es wäre ein Glücksspiel aber das stimmt nicht, nicht ganz, man muss sich halt konzentieren". Als Glücksbringer hat sie ihre eigenen Figuren mirgebracht "Das sind der Koch und seine Helfer" aus dem ersten Spiel ging sie als Siegerin hervor und startete somit mit fünf Punkten auf dem Konto in die zweite Runde.

Rebecca, die Wieslocher Weinkönigin, war mit ihrem Team Weinhoheiten dabei: "Wie sind hier um Spaß zu haben. Mensch ärgere Dich nicht ist ein tolles Spiel, so spannend!"

Immer wieder gab es natürlich Meinungsveschiedenheit die Regeln betreffend, macht aber nichts, auf Armzeichen kamen die Offiziellen dazu um zu klären.

Spaß hatten hatten auch die Spieler aus der Partnerstadt Sturgis in Michigan: für Mark Dvorak lief es zwar in der ersten Runde garnicht gut aber er und seine Kameraden nahmens mit Humor. Während bei ihm am Brett in der ersten Runde ein heißes Kopf an Kopf Rennen um Platz eins gab wurde sein letzes grünes Männchen geworfen und er stand wieder ganz am Anfang. "He plays like a robot – er spielt wie ein Roboter" musste er seinen Kontrahenten loben.

"90 Spielerinnen und Spieler sind hier" erfährt man von Organisator Andreas Grimm, der selbst ein begeisterter und erfahrener Mensch-ärgere-Dich-nicht-Spieler ist. "Hat man nur ein Männchen auf dem Feld, dann ist es ein reines Glücksspiel" erklärt er "aber je mehr Figuren auf dem Feld laufen, desto eher kann man taktieren, mit welcher Figur kann ich ziehen, damit ich vorne den größten Schaden anrichte oder mit welcher muss ich ziehen, damit mir keiner schadet." En bisschen Glück gehört aber dazu, schließlich ist es der Würfel, der entscheidet ob und wie weit man ziehen kann. Mit seiner Ratsche hat Grimm die Meisterschaft eröffnet und die Runden sozusagen "eingeratscht".

Neben den Team aus Sturgis war noch eine Gruppe Spanier dabei und mit Maclean Coomey auch ein Ghanaer! Andreas Grimm hätte sich aber noch mehr Internationalität gewünscht: "Ich rufe alle aus unseren Nachbarländern Dänemark, Niederlande, Belgien, Luxemburg, Fankreich, der Schweiz, Österreich,Tschechen und Polen aber auch Griechen, Türken und Italiener auf: tut euch zusammen und spielt mit!"

Auch beim Mensch ärgere Dich nicht zählt der Olympische Gedanke: einer der Teilnehmer war fast blind und David von Greve schwerbehindert, sein Cousin half ihm beim Turnier.

Ob sich nun auch alle Teilnehmer wirklich nicht ärgerten werden wir wohl nie erfahren. Allerdings wäre das Spiel wohl nur halb so aufregend, wenn es anders heißen würde...

Die Wertungen:

Team

1.) Würfelterroristen (André Winterwerber; Alisa Koch; Julian Heikhaus; Yannika Schwinghammer) 

2.) MÄDN-Freunde Offenbach

3.) Team Pokerfire 

4.) Chaos Catenaccio 

Einzel

1.) Udo Zimmermann 

2.) Brigitte Carl

3.) Aferdita Tunaj

US-Open-Cup 

Sturgis Trojans 

Mark Dvorak 

Jon Good 

Julie Evans 

Holly Keyser 

Fairness-Cup 

Lydia Mollenhauer

chr

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