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Freudenberg setzt seine Akquisitionsstrategie fort.

Akquisitionstrategie fortgesetzt

Freudenberg übernimmt Wäscheständer-Hersteller

Weinheim - Der Mischkonzern Freudenberg setzt seine Akquisitionstrategie fort. Am Donnerstag gab Freudenberg die Übernahme des italienischen Wäschestände-Herstellers Gimi bekannt.

Freudenberg, zu dem unter anderem die Marke Vileda gehört, will damit seine eigene Sparte für Haushaltsgeräte ausbauen, wie der Konzern mit Sitz in Weinheim (Rhein-Neckar-Kreis) am Donnerstag mitteilte. Den Kaufpreis veröffentlichte Freudenberg nicht. 

Gimi machte im Jahr 2015 rund 80 Millionen Euro Umsatz und beschäftigte etwa 320 Mitarbeiter. Die Haushaltssparte von Freudenberg („Home and Cleaning Solutions“) verbuchte zuletzt mehr als 800 Millionen Euro Umsatz und hatte fast 3000 Mitarbeiter. Die Wahl sei auf Gimi wegen seiner „Innovationsstärke und Technologiekompetenz“ gefallen, sagte Freudenbergs Haushaltssparten-Chef Klaus Peter Meier

Die Unterschiede seien bei den Wäscheständern in verschiedenen Ländern sehr groß, erklärte ein Sprecher. „Ebenso gibt es bei Bügeleisen große Unterschiede je nach Art und Weise der Bügelgewohnheiten.“ 

Mit der Übernahme setzt Freudenberg seine Akquisitionsstrategie fort. Der Mischkonzern ist dabei weltweit zuzukaufen. 2015 machte die Freudenberg-Gruppe 7,5 Milliarden Euro Umsatz. Neben den Vileda-Putzgeräten und anderen Haushaltsprodukten verkauft der Konzern unter anderem auch Dichtungen, Filter oder Spezialschmierstoffe.

dpa/rmx

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