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Keine Verletzten

Kinopolis: Bewaffneter Geiselnehmer tot!

Viernheim – Ein bewaffneter Mann hält sich am Donnerstagnachmittag im Kinopolis verschanzt – wenig später stürmt das SEK das Gebäude und erschießt ihn. Was wir bis jetzt wissen: 

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Update 19 Uhr: Laut Polizei ist über die Identität und das Motiv des Täters noch nichts bekannt. Einen terroristischen Hintergrund schließen die Ermittler derzeit aus. Es handele sich um einen „verwirrten Einzeltäter“. Seine Leiche wird erst mit Abschluss der Untersuchungen durch die Spurensicherung abtransportiert werden können. Wie bild.de berichtet soll neben seiner Leiche ein Sprengstoffgürtel und eine Handgranate gefunden worden sein. Diese Information ist allerdings nicht offiziell bestätigt.

Chile, USA, Zypern: Kinopolis-Geiselnahme geht um die Welt

Der Kassierer des Kinopolis sah dem Geiselnehmer direkt ins Gesicht: Gegenüber MANNHEIM24 erklärt er, was er erlebt hat.

Update 18 Uhr: Das Kino wurde als „Tatort“ beschlagnahmt. Die Spurensicherung wird den Bereich genau untersuchen. Offenbar befindet sich noch ein Rucksack im Gebäude, der niemandem zugeordnet werden kann. Die Einsatzkräfte des SEK bereiten sich bereits auf den Abzug vor. Wie lang die Absperrung andauern wird, ist unklar.

Wie die Polizei offiziell bestätigt, haben Einsatzkräfte des SEK den mutmaßlichen Geiselnehmer erschossen. Ansonsten wurde glücklicherweise niemand verletzt.

Update 17 Uhr: Offenbar ist der mutmaßliche Täter beim SEK-Einsatz im Kinocenter gestorben. Das bestätigt Hessens Innenminister Peter Beuth (CDU) im Landtag im Wiesbaden. Es lägen keine Hinweise darauf vor, dass Dritte zu Schaden gekommen seien. Ob Menschen durch Reizgas verletzt wurden, ist noch nicht offiziell bestätigt.

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Der erste Notruf aus dem Kinocenter ging um 14:47 Uhr bei der Polizei ein. Laut Medienberichten sind in dem Gebäude auch mehrere Schüsse gefallen. In sozialen Netzwerken ist von bis zu 50 Verletzten die Rede.

Geiselnahme: SEK-Einsatz im Kinopolis

Die Polizei in Darmstadt kann das allerdings nicht bestätigen, da aktuell eine Nachrichtensperre verhängt wurde, um den Personenschutz zu gewährleisten, so ein Sprecher auf Nachfrage von MANNHEIM24. Die "Bedrohungslage" sei noch unklar. Der Sprecher vermutet allerdings, dass es sich bei den Verletzten um eine Falschmeldung handele.

Viele Kinder im Kino

Auch wie viele Menschen sich zur Zeit der Geiselnahme im Kino befanden und wie viele in der Gewalt des Geiselnehmers waren, ist unklar. Klar ist allerdings, dass sich viele Kinder im Kino befunden haben müssen. Am Nachmittag laufen in dem Kinocenter vorwiegend Filme für Kinder ab 6 Jahren. Einige von ihnen konnten laut Augenzeugen aus dem Gebäude flüchten.

Der Bereich ist während des Einsatzes weiträumig abgesperrt. Ein Hubschrauber kreist über dem Gelände. Mehrere dutzend SEK-Einsatzkräfte aus Frankfurt sind mit einer Hundestaffel vor Ort, gegen 16:30 stürmen sie das Kinocenter in der Robert-Schuhmann-Straße und evakuieren es. Auch das Rhein-Neckar-Zentrum ist abgeriegelt und wurde von der Polizei evakuiert.

Offizielle Stellungnahme vom Innenministerium

Einer ersten Einschätzung der Sicherheitsbehörden zufolge hatte die Tat vermutlich keinen terroristischen Hintergrund. Bei dem Mann habe es sich mutmaßlich um einen verwirrten Einzeltäter gehandelt, heißt es nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur aus Sicherheitskreisen.

Hessens Innenminister Beuth sagt, der Mann sei maskiert gewesen und ersten Erkenntnissen zufolge mit einer Langwaffe in den Kinokomplex eingedrungen, es seien vier Schüsse gefallen. Der Notruf sei gegen 14:45 Uhr bei der Polizei eingegangen. Der Täter habe einen verwirrten Eindruck gemacht, Spezialkräfte hätten den Mann dann überwältigt. Ob es sich um eine scharfe Waffe handelte, sei unklar.

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