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Ein Spezialeinsatzkommando der Polizei beendet am Donnerstag eine Geiselnahme im Kinopolis.

Kinopolis Viernheim

Identität und Motiv des Geiselnehmers weiter unklar

Viernheim - Der Schock sitzt tief in Viernheim: Ein Mann läuft mit einer Waffe in ein großes Kino, nimmt Geiseln, die Polizei erschießt ihn. Die Hintergründe der Tat sind weiter unklar.

Nach der Geiselnahme in einem Kino im südhessischen Viernheim gehen die Ermittlungen von Staatsanwaltschaft und Hessischem Landeskriminalamt weiter. 

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Noch immer unbekannt ist die Identität des Täters, der am Donnerstagnachmittag von der Polizei in dem Gebäudekomplex erschossen wurde (WIR BERICHTETEN). Auch sein Motiv und die genauen Hintergründe sind bislang offen.

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Mit Verweis auf laufende Ermittlungen der Staatsanwaltschaft wollte sich das hessische Lagezentrum des Innenministeriums in der Nacht zum Freitag nicht zu weiteren möglichen Entwicklungen äußern.

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Ein Polizeisprecher hatte betont, es gebe keine Hinweise auf einen islamistischen Hintergrund der Tat, bei der alle Geiseln nach Behördenangaben unverletzt geblieben waren. Aus Sicherheitskreisen hatte es geheißen, es handele sich um einen verwirrten Einzeltäter. Die Staatsanwaltschaft wollte sich zu möglichen Beweggründen des Mannes nicht äußern.

Der Mann hatte das Kino laut Polizei maskiert und bewaffnet betreten. Ein Kino-Mitarbeiter sprach von einem Mann mit Sturmhaube und einer langen automatischen Waffe.

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Hessens Innenminister Peter Beuth (CDU) sagte am Donnerstag im Wiesbadener Landtag, es seien Geiseln im Einwirkungsbereich des Täters gewesen, der dann von Beamten „final bekämpft“ worden sei.

Was sich genau in dem Kinokomplex neben einem großen Einkaufszentrum abgespielt hat, ist weiter unklar, auch die Zahl der Geiseln war nicht bekannt. „Ich gehe aufgrund der Witterung davon aus, dass das Kino spärlich besetzt war“, sagte ein Polizeisprecher. Seines Wissens nach habe der Geiselnehmer vier Schüsse abgegeben, bevor er von der Polizei getötet wurde.

Die Einsatzkräfte waren nach dem ersten Notruf am Donnerstagnachmittag schnell vor Ort. Spezialeinsatzkräfte wurden mit einem Hubschrauber aus Frankfurt eingeflogen.

dpa/rmx

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