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Das Waffenverbot gleiche einer  „pauschalen Diskriminierung und Kriminalisierung“. (Symbolbild)

Gegen Urteil des Bundesverwaltungsgerichts

Klagen Rockerbanden bald gegen Waffenverbot?

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Stuttgart – Ein allgemeines Waffenverbot – das wollen sich die Rockerbanden in Baden-Württemberg nicht bieten lassen und erwägen jetzt eine Klage gegen die Entscheidung des Bundesverwaltungsgerichts.

Nach der Entscheidung des Bundesgerichtshofs zu den symbolträchtigen Club-Kutten (WIR BERICHTETEN) erwägen Rocker nun eine Klage gegen das von Innenminister Reinhold Gall (SPD) verfügte Waffenverbot.

Gall hatte kürzlich angekündigt, Waffenverbotsverfahren gegen die Mitglieder der Gruppen Bandidos MC, Gremium MC, Hells Angels MC und Outlaws MC zu verfügen, um gegen Rocker-Kriminalität vorzugehen.

Ein Urteil des Bundesverwaltungsgerichts vom Januar 2015 besagt, dass Mitgliedern von Rockergruppierungen jeglicher Waffenbesitz verboten werden kann, weil diese grundsätzlich als unzuverlässig im Sinne des Waffenrechts gelten.

Lutz Schellhorn, Präsident der Stuttgarter Hells Angels, sieht jedoch genau darin eine „pauschale Diskriminierung und Kriminalisierung“ und lässt seine Anwälte nun eine Klage prüfen. 

>>> Baden-Württemberg entwaffnet Rockerbanden

dpa/kab

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