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Sirene für den Katastrophenfall.

Ludwigshafen prüft sein Katastrophenwarnsystem

Heul doch! Stadt testet Sirenen

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Nicht viele deutsche Städte haben noch Sirenen als Katastrophenwarnkonzept im Einsatz – Ludwigshafen schon. Und das ist angesichts der weltgrößten Chemie-Fabrik BASF sicher auch gut so...

Insgesamt 36 Warnsirenen sind im Stadtgebiet verteilt. Auch aufgrund anderer Unternehmen, die der Störfallverordnung unterliegen. Diese Firmen unterstützen die Wartung der wichtigen akustischen Signale finanziell.

Am 25. Juli um Punkt 13 Uhr werden sie wieder heulen – mit zwei einminütigen Dauertönen. 

Und die Aktion hat einen ernsten Hintergrund: Laut Feuerwehr-Chef Peter Friedrich erhofft man sich Resonanz aus der Bevölkerung der einzelnen Stadtteile, um bei der Stadt zu erfahren, wie gut die Sirenen hörbar sind!

"Wir müssen die Warnsirenen regelmäßig auf ihre Funktion, Verlässlichkeit und Reichweite überprüfen. Ein wichtiger Beitrag für die Sicherheit der Bevölkerung", erklärt Feuerwehr-Dezernent Dieter Feid.

Wie im (hoffentlich nie eintreffenden) Ernstfall auch, sollen möglichst viele Bürger das Gefahreninfo-Telefon unter 0621/5708-6000 anrufen, das an diesem Tag bis 16 Uhr freigeschaltet bleibt.

So wird gleichzeitig auch die Belastbarkeit dieses Nottelefons getestet. Die Auswertung veröffentlicht die Stadt dann am 15. August. 

Bei einem früheren Sirenen-Test wurde vor allem die schlechte Hörbarkeit innerhalb von Gebäuden bemängelt. Speziell in Wohnungen waren sie teils gar nicht zu vernehmen! Und das wäre bei einer Katastrophe natürlich eine Katastrophe...

pek

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