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Oktober und November gelten traditionell als Monate mit Niedrigwasser – das kann man auch am Rhein bei Speyer beobachten.

Rheinpegel fällt weiter

Niedrigwasser hat Auswirkungen auf Schifffahrt

Speyer - Nach Hochwasser im Sommer folgt Niedrigwasser im Herbst. Der niedrige Pegel des Rheins hat mittlerweile große Auswirkungen auf die Schifffahrt:

„Inzwischen kann kein Frachtschiff mehr voll laden", sagt der stellvertretende Leiter des Wasser- und Schifffahrtsamt Bingen, Florian Krekel. Bei einer Fahrrinnentiefe von etwa 1,90 Meter seien auch kleinere Schiffe mit weniger Tiefgang betroffen. 

Impressionen vom Niedrigwasser im Rhein

Oktober und November gelten traditionell als Monate mit Niedrigwasser. Noch besteht kein Grund zur Sorge: „Von Rekordwerten sind wir noch weit entfernt", erklärte Krekel. Viel Regen werde jedoch auch in den nächsten Tagen nicht erwartet – und einzelne Schauer hätten wenig Einfluss auf die Pegelstände: „Die fallen fröhlich weiter." 

Aufgrund des niedrigen Rheinpegels bleibt am Dienstag in Mannheim ein Gütermotorschiff, bei dem Versuch am Rheinkai anzulegen, im Wasser stecken. 

Nichts zu tun mit dem Niedrigwasser hatte das Aufgrundlaufen eines Tankers am Sonntag nahe der Loreley – dabei handelte es sich um einen Fahrfehler. Bis der Frachter wieder aufschwamm, musste der Rhein gleich zweimal für die Schifffahrt gesperrt werden.

Wo es dem Rhein jetzt an Regenwasser fehlt gab es im Chaos-Sommer 2016 zu viel davon: Starkregen sorgte für einen rekordverdächtigen Wasserpegel in den Flüssen der Metropolregion. In Ludwigshafen musste sogar das Festival des deutschen Films wegen des Hochwassers verlegt werden.

Dauerregen hält Feuerwehren in Atem

Weltuntergangsstimmung in Ludwigshafen 

Impressionen vom Hochwasser in Mannheim

dpa/kab

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