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Täter lagert Erdaushub zwischen und „versäumt“ dann, die dort tätige Baufirma zu informieren. 

Illegal abgelagerte Lehmmasse

Rätsel um 200-Tonnen-Erdhaufen geklärt

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Schwetzingen – Die unbekannten Täter laden dreist sieben volle Lkw-Ladungen einer lehmartigen Masse auf einer Baustelle ab. Zeugenhinweise brachten jetzt den entscheidenden Hinweis. 

Gleich mehrere Lkw-Ladungen mit einer lehmartigen Masse haben zunächst unbekannte Täter am Samstag, 21. März, auf einer Baustelle an der B353 zwischen den Anschlussstellen Plankstadt-Nord und Schwetzingen-Hirschacker abgeladen.

Aufgrund eines Zeugenhinweises kann am Dienstag der Verantwortliche einer Firma aus Südhessen ermittelt werden.

Zeuge verfolgt mutmaßlichen Täter

Ein Zeuge erkennt den Lastwagen wieder, den er bereits zuvor am Tattag von der Baustelle hat wegfahren sehen. Er verständigt die Polizei und folgt dem Lkw zu einer Baustelle nach Leimen. 

Bei der Überprüfung durch die Schwetzinger Polizei kann ein Firmenverantwortlicher ermittelt werden, der den Erdaushub von der Baustelle in Leimen abtransportiert und auf der Baustelle der B535 abgekippt hat. 

Lehmartige Masse nur zwischengelagert 

Wenig glaubwürdig ist die Erklärung des Beschuldigten. Er will den Erdaushub dort nur zwischengelagert haben und dann „versäumt“ haben, darüber die dort tätige Baufirma zu informieren. 

Der illegal abgelagerte Erdaushub wird nun am Samstag durch den Verursacher wieder aufgeladen und ordnungsgemäß entsorgt werden. 

Mehr zur illegalen Abhaltung von fast 200 Tonnen lehmartige Masse...

pol/lin

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