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Der Racket Club in Schwetzingen.

Zugangszahlen rückläufig

Schwetzingen: Flüchtlinge ziehen aus Notunterkunft

Schwetzingen – 168 Geflüchtete leben derzeit noch im Racket-Center in der Scheffelstraße. Schon bald soll die Notunterkunft jedoch geräumt werden und die Menschen umziehen.

Das Badminton-Center „Racket Club“ in der Scheffelstraße ist seit Herbst 2015 Notunterkunft für Geflüchtete.

Hotel Atlanta - Nun Flüchtlingsheim in Schwetzingen.

Jetzt, rund ein halbes Jahr später, sollen diese eine neue Bleibe finden. Das Racket-Center wird nur noch für den Notfall als Flüchtlingsunterkunft beibehalten, bestätigt Silke Hartmann, Pressesprecherin des Landratsamtes, am Donnerstag auf Nachfrage von HEIDELBERG24. 

Der Großteil der Menschen kommt in eine neue Gemeinschaftsunterkunft nach Hockenheim, alle anderen dürfen in Schwetzingen bleiben: sie ziehen in das ehemalige Hotel Atlanta oder das Containerdorf auf den ehemaligen Kilbourne Barracks.

Zukunft des Racket Clubs

Das Gebäude in der Scheffelstraße wird jetzt allerdings nicht wieder für den Sport genutzt, weiterhin hält der Rhein-Neckar-Kreis das Haus als Notunterkunft bereit. „Die Zimmer bleiben möbliert“, so Hartmann. Man wolle vorbereitet sein, falls die Zugangszahlen der Flüchtlinge in Deutschland wieder steigen.

Anders in Wiesloch: Derzeit überprüft der Kreis, ob die Kreissporthalle wieder komplett für den Schul- und Vereinssport genutzt werden kann ( WIR BERICHTETEN). Dort leben zurzeit rund 200 Geflüchtete (Stand April 2016). Und auch in Weinheim soll das als Notunterkunft genutzte ehemalige Druckhaus der Diesbach Medien GmbH bald geräumt werden.

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