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Das junge Paar soll öfter zusammen in Mannheim am Wasserturm unterwegs gewesen sein. (Symbolbild)

In Mutterstadt verhaftet

IS-Anhänger (24) lernte Verlobte (15) in Mannheim kennen!

Mutterstadt/Mannheim – Neue Details aus dem Privatleben des Terrorverdächtigen Khaled H.: Er lernte seine Verlobte (15) in Mannheim kennen und lieben. Ihre Geschichte:  

In Mutterstadt wird am Freitag der mutmaßliche IS-Anhänger Khaled H. (24) festgenommen. Womöglich hatte der Mann einen Anschlag zum Start der neuen Saison in der Fußball-Bundesliga geplant. (WIR BERICHTETEN) Viele fragten sich was der Flüchtling in Mutterstadt gemacht hat. Wohnte er dort? Nun stellt sich heraus, dass er dort zu Besuch war – bei seiner 15-jährigen Verlobten!

Wie uns ein Bekannter der Familie mitteilt, flüchtet die 15-jährige Syrerin mit ihrer ganzen Familie, bestehend aus Mutter, Vater, Schwester und Großmutter im Winter 2015 nach Deutschland und lebt zurzeit mit ihnen in dem beschaulichen pfälzischem Örtchen Mutterstadt. Anfang Juli ist die Familie in Mannheim unterwegs, sie lernt zufällig den 24-jährigen Khaled kennen, selbst ein syrischer Flüchtling, der in einem Flüchtlingsheim in Dortmund lebt.

Die ganze Familie freut sich über die Bekanntschaft, denn Khaled kommt aus der gleichen Gegend wie sie und ist auch schon seit ein paar Monaten in Deutschland. Sie versprechen sich, in dem für sie fremden Land, gegenseitig zu helfen und bleiben in Kontakt.

Die Verlobung

Doch Khaled hat nur Augen für die 15-jährige Tochter. Sie verlieben sich ineinander, er kommt sie besuchen, sie fahren zusammen nach Mannheim, gehen am Wasserturm spazieren. Nach knapp einem Monat Bekanntschaft will er sie heiraten! Die Eltern lehnen ab. Sie sei doch erst 15 Jahre alt! Den Eltern gefällt aber, dass er ihre traurig wirkende Tochter aufmuntert, sie glücklich macht. Sie stimmen einer Verlobung zu. 

Nur wenige Tage vor seiner Festnahme veranstalten sie eine kleine Verlobungsfeier in Mutterstadt. In der Nacht auf Freitag übernachtet Khaled bei seinen zukünftigen Schwiegereltern. 

Die Verhaftung: Eine Welt bricht zusammen

Doch dann klingelt es am Freitag an der Wohnungstür. Vor der Tür: Beamte in Zivil. Die einen nehmen, nach Aussage der Familie, Khaled fest, verbinden ihm die Augen und führen ihn ab. Die anderen durchsuchen die Wohnung nach Waffen. Sie finden nichts. Die Familie weiß nicht wie ihnen geschieht. 

Erst später erfahren sie, dass es sich bei Khaled um einen Terror-Verdächtigen handeln soll, vielleicht hat er sogar selbst beim IS in Syrien gekämpft. Sie hoffen, dass er unschuldig ist. Besonders seine Verlobte kann es nicht fassen – sie hätte nie etwas bemerkt. Aber wenn sich die Vorwürfe bewahrheiteten? „Wen haben wir uns da ins Haus geholt? Wir sind doch vor dem IS geflohen...“, soll der Vater des Mädchens gesagt haben.

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kp

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