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Rund zehn Erstaufnahmeeinrichtungen für Flüchtlinge werden bereits viedeoüberwacht.

Zum Schutz und Kontrolle

In Flüchtlingsheimen: Videokameras installiert!

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Metropolregion - Im Südwesten sind in zehn Erstaufnahmeeinrichtungen für Flüchtlinge Videokameras installiert worden. Was ist der Grund? Sind Mannheim und Heidelberg auch dabei? 

Zum Schutz vor rechtsradikalen Übergriffen und Kontrollen wegen Einschleusens von Alkohol sind nun an rund zehn Standorten, an denen Flüchtlinge untergebracht sind, Videokameras installiert worden. 

Die Videoüberwachung gilt laut dem Integrationsministerium zunächst für Erstaufnahmeeinrichtungen. „Wir tun unser Möglichstes, um die Unterkünfte gegen Angriffe von außen zu schützen und das Konfliktpotenzial innerhalb der Einrichtungen zu minimieren“, so der Sprecher der deutschen Presseagentur. Die Videoüberwachung ist nur eine der Maßnahmen, besonders gefährdete Bereiche zu sichern und mögliche Täter zu identifizieren. 

Denn in Flüchtlingsunterkünften kommt es zudem auch öfters zu Auseinandersetzungen zwischen den Bewohnern – dabei spielen nicht selten Alkohol und Drogen eine große Rolle. Auch gibt es immer mehr fremdenfeindlichen Angriffe auf Flüchtlingsheime. 

Sind Mannheim und Heidelberg unter den zehn Standorten dabei? 

Die Erstaufnahmeeinrichtung Benjamin Franklin Village (7300 Flüchtlinge) in Mannheim und das Patrick-Henry-Village (2600 Flüchtlinge) in Heidelberg gehören zu den drei größten Standorten im Südwesten. 

Ob auch diese Einrichtungen nun mit Kameras überwacht werden, wollte ein Sprecher des Ministeriums für Integration Baden-Württemberg gegenüber MANNHEIM24 aufgrund der Sicherheit nicht bestätigen. 

Doch er betont: „Es werden noch in weiteren Flüchtlingsheimen Kameras installiert werden.“ 

dpa/nis 

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