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Für den Fahrer dieses Lkw kam jede Hilfe zu spät – er raste am Dienstagmorgen in ein Stauende.

Nach zwei Horror-Crashs auf der A6

Anschlussstelle Sandhofen – Warum immer hier?

Mannheim-Sandhofen – Nur wenige Stunden liegen zwischen zwei furchtbaren Unfällen an ein und derselben Stelle auf der A6. Warum ausgerechnet hier? Was sagt die Polizei dazu? 

Die schreckliche Massenkarambolage mit fünf Lastwagen und mehreren Autos, die am Montagnachmittag zwei Menschen das Leben gekostet hat, liegt erst wenige Stunden zurück – am Dienstagmorgen passierte an exakt der gleichen Stelle wieder ein Unfall mit Todesfolge. Für den LKW-Fahrer, der im Berufsverkehr in ein Stauende raste, kam jede Hilfe zu spät. 

Der Schock über diese tragischen Unfälle sitzt noch immer tief und eine Frage drängt sich in diesem Fall auf. 

Warum immer an dieser Stelle? 

Liegt es lediglich am Rückstau der Baustelle im weiteren Streckenverlauf, ist es dort besonders kurvig, verengte Fahrbahn, Kuppe? 

Nein! Das zumindest erklärt uns Sebastian Trapmann, Pressesprecher des Polizeipräsidiums Südhessen. „Wir fragen uns selbstverständlich auch danach, was der genaue Grund ist. Die Baustelle auf der Rheinland-Pfälzer Rheinseite im weiteren Streckenverlauf besteht schon seit Wochen. Es handelt sich um ein gerade Strecke mit viel Platz und einer sehr eindeutigen Verkehrsführung und Geschwindigkeitsbegrenzung. Erst auf 100, dann auf 80 Kilometer pro Stunde.“ 

Was aber konnte dann zu den furchtbaren Unfällen führen? „ Dass es nun gerade an der gleichen Stelle passiert ist, kann auch ein tragischer Zufall sein. Oder aber die Fahrer der LKW, die jeweils in das Stauende gefahren sind, waren schlicht abgelenkt. Das ist gerade Gegenstand unserer Ermittlungen.“  

Lkw-Fahrer (55) stirbt bei Auffahrunfall auf A6!

Richtiges Verhalten im Stauende

Nachrichten wie diese schockieren uns alle und erinnern unweigerlich an die Situationen, wenn man selbst plötzlich zum  Stauende wird. Der Blick in den Rückspiegel ist immer mit der Sorge verbunden, ob der nachfolgende Verkehrsteilnehmer das auch sieht. Gerade in der Urlaubszeit sind solche Situationen auf Autobahnen ein täglicher Stressfaktor für Verkehrsteilnehmer. 

Das A und O ist auch hier lautADAC eine vorausschauende Fahrweise und das Verfolgen der Verkehrsmeldungen. Bei erhöhtem Verkehrsaufkommen akribisch auf Sicherheitsabstand achten und sofort den Warnblinker setzen, wenn das Stauende in Sicht ist. Wichtig hier: möglichst gleichmäßig verlangsamen und nicht plötzlich stark bremsen, wenn es sich verhindern lässt. Der Warnblinker muss eingeschaltet bleiben, bis das nachfolgende Auto ebenfalls zum Stehen gekommen ist. 

Falls es dennoch zu einem Unfall kommen sollte, müssen Einsatzfahrzeuge zügig zu Unfallstellen durchkommen! Dazu müssen Fahrer eine Rettungsgasse freimachen. Und zwar sofort! Oft passiert das leider erst, wenn das Martinshorn ertönt. Auf zweispurigen Autobahnabschnitten wird die Gasse in der Mitte gebildet, auf dreispurigen Strecken immer zwischen der linken und der mittleren Spur. 

 th 

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