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Notfallplan für Flüchtlingsunterbringung in Ludwigshafen beschlossen

Flüchtlingsunterbringung

Stadt will im Notfall für mehr Platz sorgen

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Ludwigshafen - Im Notfall will Ludwigshafen für mehr Flüchtlinge Platz schaffen. Eine Gymnastikhalle und ein Gemeinschaftshaus sollen 80 Menschen im Notfall aufnehmen können.

Die Ludwigshafener Stadtverwaltung hat einen Notfallplan für die Unterbringung von Flüchtlingen beschlossen: Insgesamt 80 Hilfesuchende sollen demnach in der Gymnastikhalle eines Kulturzentrums und in einem Gemeinschaftshaus unterkommen, wenn die übrigen Kapazitäten erschöpft sind. 

Das sei noch nicht der Fall, aber wenn die Prognosen zuträfen, werde dieser Tag kommen, sagte ein Stadtsprecher am Mittwoch und bestätigte einen Bericht des „Südwestrundfunks“ (SWR). Auch ein alter Bahnhof könne noch belegt werden.

Ludwigshafen klagt wie andere Kommunen über Engpässe bei der Unterbringung von Flüchtlingen. Nach einer schweren Gasexplosion im Oktober hatte die Stadt beim Land um einen Aufschub gebeten, der vorübergehend gewährt wurde. Derzeit leben rund 600 Flüchtlinge in Gebäuden der Stadt. Insgesamt werden in diesem Jahr 700 Neuzugänge erwartet, im vergangenen Jahr waren 436 Menschen gekommen.

dpa/tin

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