+
(Symbolfoto)

In Fußgängerzone

Angebliche Heilerin ergaunert 1.000 Euro von Frau (44)!

  • schließen

Ludwigshafen-Mitte – Wie naiv kann man eigentlich sein? Eine Wildfremde spricht eine Frau (44) an der Haltestelle an, prophezeit ihr Schlimmes! Gegen Bargeld könne sie ihr helfen...

Nichtsahnend steht eine Frau (44) an einer Straßenbahnhaltestelle in der Kaiser-Wilhelm-Straße/Ludwigstraße, als sie von einer unbekannten Frau angesprochen wird. 

Die Fremde schockt die 44-Jährige mit einem Horror-Szenario: Sie könne ihr ansehen, dass ihrer Familie schlimme Dinge passieren würden! 

Sie sei jedoch Heilerin und könne ihr helfen. 

Dummerweise lässt sich die Frau auf die kuriose Offerte ein: Wie von der ‚Heilerin‘ verlangt, besorgt die Eingeschüchterte Eier, anhand derer die Seherin in die ach so besorgniserregende Zukunft blicken könne.

Um bei der Prozedur ungestört zu sein, verlegen die Frauen ihr Gespräch in den Bürgerhof. Dort gesellt sich eine Komplizin dazu – eine angeblich zufriedene Kundin der Heilerin.

Absurd: Die Heilerin reibt sich ein Ei über den Bauch, schlägt es auf und offenbart, dass sie „das Böse“ sehe.

Dann kommt sie zum Punkt: Um das Unheil von ihr abzuwenden, solle die Frau so viel Geld wie möglich von der Bank abheben! Und tatsächlich: Die 44-Jährige marschiert schnurstracks zur Bank, wo sie 1.000 Euro abhebt.

In einer unbeobachteten Ecke packt die Heilerin das Geld in ein „geweihtes Tuch“, murmelt ein Gebet und übergibt das Bündel der Leichtgläubigen. Diese müsse das Tuch nun immer bei sich tragen und dürfe es erste nach einer Woche wieder öffnen, um das Geld herauszuholen. 

Das böse Erwachen dann am Abend, als die Frau ihrem Mann von der Begegnung berichtet: Gemeinsam öffnen sie das Tuch – darin befindet sich lediglich Papier. Die 1.000 Euro sind natürlich futsch!

Täterbeschreibung der beiden Betrügerinnen: Die angebliche „Heilerin“ ist etwa 45 Jahre alt, 1,60 Meter, kräftig und ungepflegt. Sie hatte ihre blonden Haare zum Zopf gebunden und trug dunkle Kleidung. Ihre „Kundin“ ist etwa 65 Jahre alt, 1,60 Meter, kräftig und von gepflegter Erscheinung. Ihre dunklen Haare hatte sie hochgesteckt und trug zur Tatzeit dunkle Kleidung. 

Obwohl sich der Vorfall bereits am 24. März gegen 15 Uhr ereignete, informierte die Geschädigte erst jetzt die Polizei. 

--------------------

Hinweise nimmt die Kripo Ludwigshafen unter der Telefonnummer 0621/963-1163 oder per Email kiludwigshafen@polizei.rlp.de entgegen.

pol/mk

Quelle: Ludwigshafen24

Fotos: Brand in Mehrfamilienhaus – ein Toter

Fotos: Brand in Mehrfamilienhaus – ein Toter

Nachtumzug zum 55. Jubiläum

Nachtumzug zum 55. Jubiläum

Fotos: Brand in Anwaltskanzlei

Fotos: Brand in Anwaltskanzlei

Kommentare