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Die Regisseurin und Schauspielerin Maria Schrader gewinnt mit „Vor der Morgenröte“  dem Filmkunstpreis des Festivals des deutschen Films. (Archivfoto)

Festival des deutschen Films 

Filmkunstpreis geht an Maria Schrader

Ludwigshafen - Der mit 50.000 Euro dotierte Ludwigshafener Filmkunstpreis 2016 geht an die Macher der Produktion „Vor der Morgenröte - Stefan Zweig in Amerika“.

Der Film handelt von dem österreichischen Schriftsteller und Juden Stefan Zweig (1881-1942, gespielt von Josef Hader), der vor den Nationalsozialisten nach Südamerika floh sowie von seinem Heimweh und seiner Sehnsucht nach der deutschen Sprache. 

Regie führte die Schauspielerin Maria Schrader, die zusammen mit ihrem Lebensgefährten Jan Schomburg auch das Drehbuch schrieb. Insgesamt konkurrierten 25 Filme um die Auszeichnung.

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Der Film habe durch die strenge Wahl der filmischen Mittel beeindruckt, teilt die Jury mit. Die Macher hätten mutig auf die Versuchung verzichtet, das „komplette Bild“ zu erzählen. Dennoch füge sich das Ganze zu einer kraftvollen Erzählung zusammen, die einem die Fülle des historischen Augenblicks und seinen Schmerz zugänglich mache. 

Impressionen vom 11. Festival des deutschen Films

Kinderjury zeichnet Dokumentation aus

Die „Nils-Nager-Kinderjury“ des 12. Festivals des deutschen Films hat aus neun Wettbewerbsbeiträgen die Dokumentation „Not without us“ mit dem „Goldenen Nils ausgezeichnet.

Zum Inhalt: Der Schulweg bleibt einem oft ein Leben lang im Gedächtnis. Alle Menschen, die je zur Schule gingen oder gehen, haben dieses Erlebnis gemein, wenn auch mit völlig verschiedenen Erfahrungen. Die Kinder nehmen auf ihrem Weg zur Bildung viel auf sich, denn sie legen außergewöhnliche Schulwege zurück, die sie jedes Mal aufs Neue herausfordern.

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Bei „Not without us“ führte Sigrid Klausmann-Sittler Regie, produziert wurde der Film von ihrem Mann Schauspieler Walter Sittler. Sie stellten ihre Produktion persönlich den Kindern auf der Parkinsel vor.

Beeindruckt hat die sechsköpfige Kinder-Jury vor allem das Thema. Denn der Film erzählt „von Kindern, die oft zu Fuß weite Strecken gehen müssen, um in die Schule zu kommen – und dies aber gerne tun. Denn sie wissen, dass Bildung ihnen eine Chance auf eine bessere Zukunft bietet“.

Der „Goldene Nils“ wird seit 2012 in Kooperation mit der Rheinpfalz von einer Kinderjury verliehen. Er ist nicht dotiert.

dpa/Filmfestival/kab

Quelle: Ludwigshafen24

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