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Der Bayer-Konzern will Monsanto für 62 Milliarden Euro übernehmen. Der BASF-Konzern lässt dieses Angebot umkommentiert.

Kein Kommentar!

BASF schweigt nach Milliarden-Angebot von Bayer

Ludwigshafen - Stolze 62 Milliarden Euro bietet der Bayer-Konzern dem US-Agrarchemie-Riesen Monsanto für die Übernahme. BASF lässt das Angebot unkommentiert - noch!

Lange wurde darüber spekuliert, am Montag folgte nun ganz offiziell das Angebot von Bayer: 62 Milliarden bietet der Konzern dem amerikanischen Agrarchemie-Spezialisten Monsanto für die Übernahme.

Der weltgrößte Chemie-Konzern BASF will sich zum dem milliardenschweren Angebot seines Rivalen jedoch vorerst nicht äußern: „Wir kommentieren dies nicht“, sagte eine BASF-Sprecherin in Ludwigshafen am Montag.

BASF und Monsanto arbeiten schon seit längerem in der landwirtschaftlichen Chemie zusammen. Nach jüngsten Aussagen von BASF-Chef Kurt Bock, wollte der Konzern die Zusammenarbeit mit den Amerikanern noch ausbauen. 

In der Chemiebranche halten sich hartnäckig Gerüchte über die Zukunft von Unternehmen, die sich auf das Geschäft mit der Landwirtschaft spezialisiert haben. Dieses steht wegen niedrigerer Preise für Agrarprodukte, der Turbulenzen in den Schwellenländern und der Rezession in Brasilien unter erheblichem Druck. Aus diesem Grund wurde auch BASF als möglicher Interessent für Monsanto genannt.

dpa/rob

Quelle: Ludwigshafen24

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