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Die Bilder der Überwachungskamera zeigen, wie sich der Täter der Stute im Stall nähert.

Nach Dildo-Missbrauch einer Stute

1.000 Euro! PETA setzt Belohnung auf Tierquäler aus

Lorsch – Ein unfassbarer Fall von Tierquälerei schockt noch immer die Region: Ein Pferde-Hasser schändet eine Stute mit einem Gummi-Dildo. Jetzt setzt PETA 1.000 Euro Belohnung aus.

Es macht einfach nur wütend und fassungslos: Ein unbekannter Mann schleicht sich am Freitagmittag (22. April) gegen 12:41 Uhr in einen Stall im südhessischen Lorsch, misshandelt die junge Stute Lafayette mit einem roten Gummi-Dildo (WIR BERICHTETEN). 

Das zutrauliche Tier wird durch die Quälerei im Genitalbereich verletzt.

Der Aufruf der Pferdehalterin.

Weil eine Überwachungskamera alles aufzeichnet, wendet sich die Pferdehalterin Pauline G. per Facebook-Aufruf mit Fotos und Täterbeschreibung verzweifelt an die Öffentlichkeit, erhofft sich Zeugenhinweise – bislang ohne Erfolg: 
Wir hatten gestern einen Pferderipper im Stall! Der Stall liegt in 64653 Lorsch! Er hat unsere junge Stute an der Scheide verletzt und hat sich scheinbar mit einem Dildo an ihr vegriffen! Das Auto hatte wohl gefälschte Schilder drauf! Es war ein dunkler Seat Kleinwagen! Wir haben Ihn leider nur von hinten auf der Ünerwachungskamera. Er hat eine Schwarze Softshell Jacke der Firma Mammut getragen und einen Ehering. Unsere Stallnachbarun hat ihn gesehen und gefragt was er macht, die Antwort war " spazieren gehen". Er sagt dies wohl sehr sehr komisch und ließ sich nicht aus der Ruhe bringen! Ich habe ihm an einem anderen Stall rumstreunern sehen, dachte aber, dass er nach dem rechten schaut, das der Stall leer steht. (Ich dachte er sei einer der Familie) Bitte Teilt diesen Beitrag was das Zeug hält! Gestern Mittag zwischen 12:41 und 12:45 haben wir Bilder. Da war er bei uns!

Auffällig: Zwischen Mai und September 2015 gab es im Umkreis von 35 Kilometern um Lorsch mindestens vier Pferderipper-Vorfälle. So wurden einer Stute auf einer Wiese in Rimbach-Albersbach schwere Schnitte im Genitalbereich zugefügt.

Hier vergeht sich ein Tierquäler mit einem Dildo an einer Stute

Jetzt handelt auch PETA: Die Tierrechtsorganisation setzt eine Belohnung von 1.000 Euro für Hinweise aus, die zur Ergreifung des Pferde-Hassers führen.

Denn Tierquälerei ist kein Kavaliersdelikt, sondern eine Straftat nach Paragraph 17 des Tierschutzgesetzes und kann mit einer Geldstrafe oder einer Freiheitsstrafe von bis zu drei Jahren geahndet werden.

Immer wieder werden PETA Gewalttaten gegenüber Pferden gemeldet. Weitere Vorfälle in der Region sollten umgehend angezeigt werden, um mögliche Tatzusammenhänge aufzuzeigen. Sadistische Täter belassen es häufig nicht bei Tierquälerei und vergehen sich später unter Umständen auch an Menschen“, erklärt Judith Pein im Namen von PETA. 

Laut PETA deuten insbesondere Taten sogenannter „Pferderippern“ oftmals auf spätere Sexual- oder Gewaltdelikte an Menschen hin! So hätten sich zahlreiche Mörder zunächst an Tieren vergangen, bevor ihnen Menschen zum Opfer fielen. 

Dramatisches Beispiel: „Rhein-Ruhr-RipperFrank Gust (46) tötete in den 90er Jahren vier Frauen auf exakt die gleiche Weise wie zuvor Pferde, Schafe und Rinder.

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Zeugenhinweise unter Telefon 06252/706-0 an die ermittelnde Polizei Heppenheim. Wer sich lieber PETA anvertraut, kann dies unter Telefon 01520/7373341 oder per E-Mail an info@peta.de tun – geht auch anonym.

>>> Unfassbar – Tierquäler verletzt Stute mit Dildo!

pek

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