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Große Bestürzung nach einem fremdenfeindlichen Brandanschlag im Limburgerhof – jetzt wird das Ermittlungsverfahren wohl eingestellt.

Feuer in geplanter Flüchtlingsunterkunft

Brandanschlag in Limburgerhof: Ermittlungen eingestellt?

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Limburgerhof – Im Mai 2015 legen Unbekannte Feuer in einer unbewohnten Flüchtlingsunterkunft. Rund zehn Monate später wird das Ermittlungsverfahren wohl eingestellt. Die Hintergründe:

„Es hat ein sehr vager Tatverdacht gegen zwei Personen bestanden, der im Lauf der Ermittlungen nicht erhärtet werden konnte“, bestätigt der Leiter der Staatsanwaltschaft Frankenthal, Hubert Ströber, eine Meldung des SWR.

„Die Ermittlungsmöglichkeiten, die sinnvoll und erfolgversprechend sind, sind ausgeschöpft.“ Falls neue Erkenntnisse über die Hintergründe des Brandanschlags auftauchten, könne aber weiterermittelt werden. Um wen es sich bei den beiden Personen gehandelt hat, will Ströber nicht sagen. 

Geplantes Asylheim: Brandstiftung auf Dach

Für die Ermittlungsarbeit wurde eine 24-köpfige Sonderkommission eingerichtet, die Staatsanwaltschaft geht von einem fremdenfeindlichen Hintergrund aus und schrieb eine Belohnung von 6.000 Euro für sachdienliche Hinweise aus.

Der Fall löste in ganz Rheinland-Pfalz große Bestürzung aus. Wenige Tage nach dem Anschlag versammeln sich rund 700 Menschen zu einem gemeinsamen Schweigemarsch.

Schweigemarsch: Demo gegen Brandanschlag

Hintergrund

Unbekannte hattenin der Nacht zum 6. Mai 2015 Bitumenbahnen auf dem Flachdach des einstöckigen Gebäudes angezündet. Das Gebäude wurde zur Tatzeit für die Unterbringung von Flüchtlingen hergerichtet und glücklicherweise unbewohnt. 

Dadurch entstand „nur“ Sachschaden, verletzt wurde niemand. Im August zogen erste Bewohner in die reparierte Asylbewerbunterkunft ein.

Quelle: Ludwigshafen24

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