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Merken wir in diesem Sommer schon die Anzeichen des Klimawandels? (Symbolbild)

Extremes Wetter

Forscher warnen: Klimawandel Schuld an  Hitze!

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Mannheim/Heidelberg/Ludwigshafen – Dieses Jahr ist der Sommer besonders heiß. Klimaforscher halten das nicht für einen Zufall – sie vermuten erste Anzeichen des Klimawandels als Grund für die Hitze.

Bereits mehrmals wurde die 35 Grad Marke in der Bundesrepublik dieses Jahr geknackt. Ganz Deutschland schwitzt und Landwirte haben mit ihrer Ernte zu kämpfen.

Wenn es nach dem Klimaforschern geht, sollten wir uns schon einmal an genau solche Extremtemperaturen gewöhnen – denn Hitze und Dürre sollen die ersten Auswirkungen des Klimawandels darstellen. 

Wenn wir so weiter machen wie bisher, werden wir noch häufiger mit Dürren und extrem hohen Temperaturen zu tun haben, aber auch mit Starkniederschlägen und Überschwemmungen“, so Klimaforscher Mojib Latif von der Universität Kiel im Deutschlandfunk.

Laut Latif haben Dürren und heftige Niederschläge im Laufe der Jahrzehnte zugenommen. Ab 2050 gebe es dann, nach den Daten von Klimamodellen, viel häufiger extreme Wetterlagen, sodass man gezwungen sei, sich an das veränderte Klima anzupassen. Landwirte müssen dann mit „nennenswerten Einbußen“ rechnen.

Noch gebe es allerdings die Chance, den Klimawandel zu stoppen - zum Beispiel auf der UN-Klimakonferenz im Dezember in Paris. „Ich rechne mit einer Einigung“, sagte Latif. Sie werde aber ziemlich weich sein.

dpa/kab

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