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Hat sie ihr eigenes Kind vergraben?

Mädchen (†5) tot in Wald gefunden: Mutter verhaftet!

Kaiserslautern - Grausiger Fund am Donnerstagnachmittag: In einem Wald entdecken Polizisten die Leiche eines fünfjährigen Mädchens - die Mutter hatte sie selbst dorthin geführt. 

Nach dem Fund einer Kinderleiche in einem Wald in Kaiserslautern wurde Haftbefehl gegen die Mutter (35) des toten Mädchens und zwei Bekannte erlassen. Die Staatsanwaltschaft verdächtigt die drei, dem Kind nicht geholfen zu haben, als es in Lebensgefahr geriet. 

Noch ist unklar, wie die Fünfjährige genau zu Tode kam. Auch das vorläufige Obduktionsergebnis vom Freitag liefert nach Angaben der Ermittler keine Erkenntnisse. Gegen die 35-jährige Mutter und die Bekannten - eine 24-jährige Frau und ein 30-jähriger Mann - erging Haftbefehl wegen des Verdachts auf Totschlag durch Unterlassen.

Schrecklich: Die Mutter hatte die Beamten am Donnerstagnachmittag selbst zum Fundort der Leiche geführt. Sie behauptete, das Kind sei bereits am vergangenen Samstag in der Wohnung der Bekannten gestürzt und dann gestorben. Sie selbst habe dann die Leiche wegen der möglichen Unannehmlichkeiten mit dem Jugendamt mit Hilfe eines 30 Jahre alten Bekannten in dem Waldstück vergraben. 

Die Bekannten schweigen bislang zu den Vorwürfen.

Ein Streifenteam hatte am Donnerstag für das Jugendamt die drei Kinder der 35-Jährigen wegen des Verdachts der Kindesmisshandlung in Obhut nehmen sollen. Dabei trafen die Beamten das fünfjährige Mädchen nicht an. Nach einer eindringlichen Befragung gab die Mutter an, dass das Kind am Samstag nach einem Sturz bei den Bekannten gestorben sei. Ihnen soll das Kind zum Zeitpunkt des Vorfalls anvertraut gewesen sein.

dpa/rob

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