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Grill-Gadgets im Test.

Top oder Flop?

Pimp your BBQ: Die coolsten Grill-Gadgets im Test

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    Alina Vomend
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Heidelberg/Mannheim/Ludwigshafen – Personalisierte Steaks oder Ketchup, wie aus der Pistole geschossen – Neues Zubehör soll Grillherzen höher schlagen lassen. Doch funktioniert es wirklich?

Der Sommer hat uns voll im Griff. An lauen Sommerabenden darf eines natürlich nicht fehlen – Grillen. 

Pimp your BBQ: Die coolsten Grill-Gadgets im Test

Ein Steak Brandeisen, eine Ketchup-Senf-Pistole oder ein Ice-Cream-Maker – sogenannte Grill-Gadgets sollen uns zusätzlich Spaß bringen. 

Doch funktioniert das neue Zubehör so, wie es der Hersteller verspricht? Wie nützlich sind die Gadgets und haben sie wirklich das Zeug dazu, das Grillvergnügen zu steigern? 

Steak Brandeisen mit Wechselbuchstaben 

Mein Fleisch oder dein Fleisch? Der Streit, welches Steak auf dem Rost zu wem gehört, hat mit dem Grillbrandeisen ein Ende. Für rund 20 Euro soll sich nun jeder sein eigenes Steak „branden“ können.

Die Anleitung des Herstellers: Einfach die entsprechenden Buchstaben einlegen, in der Grillkohle erhitzen und aufs Grillfleisch drücken. 

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Wie es wirklich ablief: Jeder kann zwar seinen Namen buchstabieren, davon, dass die Mini-Buchstaben aber spiegelverkehrt eingelegt werden müssen, steht nichts in der Anleitung. Außerdem muss man sich die entsprechenden Lettern auch erst einmal mühsam zusammensuchen. Diese werden dann mit Klammern am Brandeisen in Schienen geklemmt. Erster Fail: Eine der Klammern löst sich, die ganzen Buchstaben landen neben dem Grill in der Wiese. 

Nachdem das Eisen dann einige Minuten in der Glut erhitzt wird, geht es ans Branding. Das Ergebnis ist leider enttäuschend, auf unserem Steak ist es nicht wirklich gut zu erkennen. Erst als wir das Eisen auf unserem Grill-Kuchen ausprobieren, wird der Schriftzug deutlich. Wer keinen Kübel Eiswasser zur Hand hat, muss dann erst einmal warten, bis das Eisen abgekühlt ist, bevor der nächste Name eingesetzt werden kann. Das hemmt definitiv den Grillspaß.

Fazit: Für 20 Euro lohnt es sich nicht, das Eisen ins Feuer zu legen. So einfach in der Handhabung, wie beschrieben, ist das Steak Brandeisen nicht.

„Lustige“ Ketchup-Senf-Pistole

Ketchup und Senf wie aus der Pistole geschossen? Die lustige Soßenpistole soll’s möglich machen. Der rund 15 Euro teure Spender verspricht sauberes Auftragen auf die Wurst oder den Teller. 

Einfach die Soßen in den Behälter der Pistole umfüllen und drauflos schießen. Klingt einfach, funktioniert nur leider nicht gut: Ketchup und Senf kommen im Schneckentempo aus der Pistole getropft. Unapettitliche Geräusche inklusive. Da leistet die übliche Ketchupflasche mehr Präzisionsarbeit! 

Fazit: Witziges Grill-Gadget zum Herumalbern (bitte nicht auf die Grillgäste zielen!), allerdings nicht funktionstüchtig.

Magic Freez‘

Eiscreme im Handumdrehen – dank dem Magic Freez‘ Ice-Cream-Maker für rund 15 Euro soll das nun möglich sein. Ganz gewöhnliche Zutaten, wie zum Beispiel Sahne und Schoko-Cookies, sollen in wenigen Minuten in eine außergewöhnliche Eisspezialität verwandelt werden. 

Und tatsächlich: den mit Kühlkammern bestückten Shaker einfrieren, nach einiger Zeit aus dem Gefrierfach nehmen, befüllen, etwas schütteln... und dann KNETEN, KNETEN, KNETEN. 

In Minutenschnelle können wir unser selbstgemachtes Eis genießen. Naja, leider eher weniger. Denn Geschmacklich ist das Eis alles andere als ein Highlight.  

Fazit

Leider konnte keines unserer Gadgets überzeugen. Wir empfehlen daher: Grillen auf die herkömmliche Art und Weise bringt mindestens genauso viel Spaß. 

lin/sag

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