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Bald kauen statt pieksen? Neues Injektionsverfahren

Neues Verfahren

Das macht nicht nur Kinder froh: „Gummibärchen“ statt Spritze

Heidelberg - Ein Piekser mit der Spritze ist für die meisten Menschen ein unangenehmes Gefühl und für viele leider Alltag. Doch Wissenschaftler haben nun eine neue Methode entdeckt:  

Wenn man die Wahl hätte zwischen einem „Gummibärchen“ oder einer Spritze um seine Injektion zu bekommen, wäre wohl die Antwort der meisten Menschen klar. Aber bis jetzt gibt es leider diese Wahl nicht, zumindest noch nicht.

Ein junges Wissenschaftlerteam aus Heidelberg hat jedoch nun ein neues Verfahren entdeckt, in dem Peptid- und Proteinwirkstoffe so aufbereitet werden, dass sie oral aufnehmbar sind. Die Wirkstoffe werden in Größe und Konsistenz verändert, sodass sie dann einem „Gummibärchen“ gleichen, berichtet die Universität Heidelberg.

Dieses Verfahren kann das Leben von viele Patienten erleichtern, die zum Beispiel unter Wachstumsstörungen, Diabetes oder Krebs leiden. Denn eine Injektion mit der Spritze ist für die meisten ein unangenehmes bis schmerzvolles Gefühl.

Das fünfköpfige Team wird für ihre Leistung von der EXIST-Förderung mit rund einer Millionen Euro unterstützt. Die EXIST-Förderung, gegründet vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi), hilft vor allem bei risikoreichen und aufwendigen Projekten. Es wird nicht nur ein Augenmerk auf die wissenschaftlichen Ergebnissen und technischen Verfahren gelegt, sondern auch auf die Entstehung eines eigenen Unternehmens und dessen Businessplan.

Das „Gummibärchen-Verfahren“ ist eins von sechzehn Projekten das vom BMWi gefördert wird.

Universität Heidelberg/jol

Quelle: Heidelberg24

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