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Im November 2014 steht Mike de Vries an einem Informationsstand vor dem Bahnhof.

Neues Konferenzzentrum

Fünf mögliche Standorte stehen fest!

Heidelberg - Das neue Konferenzzentrum rückt immer näher. Endlich können dem Gemeinderat fünf erfolgversprechende Standortmöglichkeiten vorgelegt werden. Die Details:

Jetzt ist der Beteiligungsprozess der Standortsuche abgeschlossen. Auf der letzten öffentlichen Sitzung in der Heidelberger Stadthalle hat der Koordinationsbeirat „Neues Konferenzzentrum“ am Mittwochabend die Ergebnisse der Standortsuche vorgestellt. Im Mai sollen sie als „Beschlussvorlage“ dem Gemeinderat vorgelegt werden.

Aus 95 Vorschlägen die fünf erfolgversprechendsten herausdestilliert 

Mike de Vries, Geschäftsführer der Heidelberg Marketing GmbH und Mitglied im Koordinationsbeirat für die Stadtverwaltung, stellte die fünf Standorte in vier Heidelberger Stadtteilen vor, die sich die Fachprüfung durch das Stadtplanungsamt herausdestilliert hat: 

- Bergheim: Altklinikum Nord-Ost 

- Bahnstadt: Baugelände T1/Z2 

- Bergheim: Gelände der Heidelberger Druckmaschinen, Kurfürsten-Anlage 

- Neuenheim: Gelände um das Universitätsbauamt, Berliner Straße/Jahnstraße

Damit decken sich die Standorte beinahe komplett mit denen, die die Bürgerinitiativen „BIEST“, Bürgerstiftung Heidelberg und Bürger für Heidelberg in einem eigenen Analyseverfahren ermittelt haben: Neben den beiden Standorten Altklinikum und Heidelberger Druckmaschinen in Bergheim sowie dem Gelände in der Bahnstadt, sehen die Bürgerinitiativen das Gelände Lessingstraße/Kurfürsten-Anlage in Bahnhofsnähe und die Stadtwerke als potentielle Standorte für das neue Konferenzzentrum.

 

Der Koordinationsbeirat einigte sich darauf, die Ergebnisse der Stadtverwaltung und der Bürgerinitiativen in eine Beschlussvorlage aufzunehmen. Diese bestätigt die Auswahl der im Bürgerbeteiligungsverfahren erarbeiteten Standorte und fordert den Gemeinderat dazu auf, die Standorte hinsichtlich Machbarkeit, möglicher Finanzierungsmodelle und Betreiberkonzeption zu prüfen. Außerdem soll auch diese dritte Phase durch einen Bürgerbeteiligungsprozess begleitet werden. Die Beschlussvorlage soll am 23. März ihren obligatorischen Ämterlauf nehmen, bevor sie am 7. Mai dem Gemeinderat vorgelegt wird.

+++ Hintergrund +++ 

Ende 2013 stellte der Gemeinderat den grundsätzlichen Bedarf für ein neues Konferenzzentrum fest. Seit 10. November 2014 konnte die Bürgerschaft sich mit eigenen Vorschlägen an der Standortsuche beteiligen. Eigens dafür wurde ein Koordinationsbeirat „Neues Konferenzzentrum“ eingesetzt, der den Beteiligungsprozess überwachen und steuern soll. Seit Ende November waren die Heidelberger Bürger aufgerufen, eigene Standortvorschläge für das neue Konferenzzentrum einzureichen. 

95 Vorschläge gingen insgesamt im Beteiligungsprozess ein. Diese wurden nach erster Prüfung auf 69, und in einer Bilanzveranstaltung Ende Januar auf 28 Vorschläge reduziert, ehe die Fachprüfung seitens der Stadtverwaltung die in ihren Augen vier erfolgversprechendsten herausdestillierte. Diese decken sich fast ausnahmslos mit den Standorten, die in der Kommission vertretene Bürgerinitiativen anhand einer separaten Nutzwertanalyse ermittelt haben.

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rmx

Quelle: Heidelberg24

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