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In zwei Gruppen diskutierten die Teilnehmer des Bürgerforums die aktuelle Planung.

Bürgerforum am Mittwoch

Mark Twain Village Nord: Nachverdichtung in der Kritik

Heidelberg – Vor allem bezahlbarer Wohnraum soll auf dem ehemaligen US-Gelände Mark Twain Village entstehen. Am Mittwochabend diskutierten rund 50 Bürger den aktuellen Planungsstand:

Wieder sorgte das Konzept der Architekten und Stadtplaner für den nördlichen Bereich des ehemaligen US Armee-Geländes Mark Twain Village (MTV) beim Bürgerforum für ordentlich Gesprächsstoff.

Konversion in Südstadt: Bürger diskutieren aktuellen Stand

Denn wie der neue Baubürgermeister Jürgen Odszuck, Vertreter des Stadtplanungsamtes und die Architekten des TELEINTERNETCAFE zu Beginn der Veranstaltung berichten, soll eine zusätzliche Nachverdichtung des Wohnraums auf MTV Nord stattfinden. So könne gewährleistet werden, dass der geplante Anteil an günstigem Wohnraum auch verwirklicht wird. Im Süden der Konversionsfläche sind im Sommer 2016 bereits die ersten Mieter eingezogen (WIR BERICHTETEN). 

Neben des Bebauungsplans wurde die Planung der Julius Springer- Schule, die im Herbst 2017 in das sanierte Schulgebäude im Nordwesten ziehen wird, vorgestellt. In Richtung der Bahngleise soll eine sogenannte „Lärmschutzlandschaft“ entstehen, die als Abgrenzung zur benachbarten Bahnstrecke dienen soll. Dazu wird eine hundert Meter lange Schutzmauer und ein zirka vier Meter hoher Lärmschutzwall gehören. Auf dieser Fläche und rund um die Schule sollen außerdem Spielbereiche, ein Wasserspielplatz und eine Skatebowl entstehen. Das bereits vorhandene Rasenfeld soll wieder für den Sport genutzt werden.

Diskussion in zwei Gruppen

In zwei Gruppen aufgeteilt diskutierten die rund 50 Teilnehmer des Bürgerforums die vorgestellten Planungskonzepte zu den beiden Schwerpunkten.

Dabei wird vor allem die Nachverdichtung kritisch diskutiert. Viele haben Sorge, dass dadurch Grünflächen wegfallen könnten. Auch die knappe Planung der Autostellplätze im neuen Quartier (0,7 Stellplätze pro Wohneinheit) bemängeln die Diskutierenden. Für die Schule sind 136 Stellplätze vorgesehen. Daher sei von Anfang an eine starke und verlässliche Anbindung an den ÖPNV wichtig. In Bezug auf die Gestaltung der Freiflächen zeigen sich die Teilnehmer aber zufrieden.

Insgesamt sind die Planer und Verwaltung gut auf die Kritik und Fragen der Bürger eingegangen und zeigten sich interessiert, sie mit ihren Vorschlägen einzubinden.

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sh

Quelle: Heidelberg24

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