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Ausblick vom Heidelberger Schloss auf die Altstadt. 

Ergebnisse der Umfrage

Heidelberg-Studie 2015: Bürger größtenteils zufrieden!

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Heidelberg - Wir haben es doch gewusst! Die Heidelberger einfach zufrieden mit ihrer Stadt. Dieses Ergebnis liefert jetzt die Heidelberg-Studie. Die weiteren Ergebnisse:

Im November 2015 werden insgesamt 1.071 Heidelberger von der Mannheimer Forschungsgruppe Wahlen telefonisch befragt. Der Grund: Die Heidelberg-Studie 2015 wird durchgeführt. Die Kern-Erkenntnisse im Überblick:

Lebensqualität: 98 Prozent der Befragten fühlen sich in Heidelberg wohl

Die Lebensqualität in Heidelberg empfinden die Befragten als besonders hoch. Stolze 98 Prozent haben angegeben, sich in Heidelberg „(sehr) wohl“ zu fühlen. Das sind übrigens genauso viele wie in den Jahren 2013 und 2014. Von den Befragten, die seit mehr als zehn Jahren in Heidelberg leben, sind zudem 58 Prozent (2014: 57 Prozent) der Meinung, dass sich die Lebensqualität im vergangenen Jahrzehnt sogar verbessert hat. Wie im Vorjahr geben zudem 77 Prozent der Befragten an, dass sie sich mit Heidelberg stark verbunden fühlen.

>>> Zum Vergleich: Die Kern-Erkentnisse der Heidelberg-Studie 2014

Impressionen vom „Heidelberger Frühling“

Die wichtigsten Probleme in der Stadt: Verkehr und die Flüchtlingsfrage

Wie in den Vorjahren nennen die Befragten bei den wichtigsten Problemen in der Stadt am häufigsten den Verkehr (40 Prozent) – allerdings hat die Relevanz des Themas im Vergleich zu den Vorjahren abgenommen. 2013 und 2014 nannten noch 59 beziehungsweise 49 Prozent den Verkehr als eines der wichtigsten Probleme. Auffällig ist zudem: Das Thema Verkehr wird in den nördlichen Stadtteilen Neuenheim und Handschuhsheim deutlich häufiger genannt (55 Prozent) als in den südlichen Stadtteilen Südstadt, Rohrbach, Emmertsgrund und Boxberg (26 Prozent).

Einen enormen Bedeutungszuwachs verzeichnet das Thema Flüchtlinge/Ausländer/Integration – für 32 Prozent der Befragten ist es eines der wichtigsten Probleme in Heidelberg. Im Vorjahr wurden diese Themen nur von zwei Prozent der Befragten genannt. Auf dem dritten Platz der wichtigsten Probleme in Heidelberg folgt mit 20 Prozent das Thema Wohnungsmarkt und Mieten.

Medien: Alle Kanäle werden genutzt

Welche Medien sind für die Heidelberger wichtig, um sich über das städtische Geschehen zu informieren? An erster Stelle steht hier das Angebot der regionalen Tageszeitungen. Für 67 Prozent der Befragten sind Tageszeitungen „(sehr) wichtig“ als Informationsquelle für das städtische Geschehen. 51 Prozent halten in dieser Hinsicht das Stadtblatt und den Amtsanzeiger der Stadt Heidelberg, für „(sehr) wichtig“ und 48 Prozent die Homepage der Stadt. 

Der städtische Amtsanzeiger Stadtblatt wird von 60 Prozent der Befragten regelmäßig gelesen. 33 Prozent lesen ihn jede Woche, 27 Prozent ab und zu. Grundsätzlich gilt: Je älter die Befragten sind, umso öfter nutzen sie das Stadtblatt. Bei den Befragten, die das Stadtblatt kennen und lesen, gibt es über alle Altersgruppen hinweg eine hohe Zufriedenheit mit dem Produkt: Zwischen 81 Prozent (16- bis 29-Jährige) und 89 Prozent (50- bis 59-Jährige) finden das Stadtblatt „(sehr) gut“. Ähnlich positive Beurteilungen vergeben auch die Befragten, die regelmäßig die Homepage der Stadt Heidelberg nutzen. Zwischen 75 Prozent (30- bis 39-Jährige) und 86 Prozent (50- bis 59-Jährige) beurteilen die städtische Internetseite als „(sehr) gut“. Der Informationspolitik der Stadt im Allgemeinen stellen die Befragten mehrheitlich ein gutes Zeugnis aus: 60 Prozent der Befragten sind der Meinung, dass die Stadt einen „(sehr) wichtigen“ Beitrag leiste, um über das städtische Geschehen zu informieren.

Mit der Bergbahn zum Heidelberger Schloss

Universität Heidelberg: Gutes Ansehen für die Stadt

Die Universität und die wissenschaftlichen Einrichtungen genießen in der Stadt ein hervorragendes Ansehen. 91 Prozent der Befragten verbinden damit etwas „(sehr) Gutes“ und sogar 94 Prozent sind der Meinung, dass Heidelberg von der Universität und den wissenschaftlichen Einrichtungen „(sehr) stark“ profitiere. Ebenfalls 94 Prozent glauben, dass die Universität und die wissenschaftlichen Einrichtungen das Ansehen der Stadt „(sehr) stark“ beeinflussen.

>>> Ruperto Carola räumt ab – beste deutsche Uni steht in Heidelberg!

Verkehrsmittel: Über 70 Prozent sind umweltfreundlich unterwegs

Die Heidelberger sind innerhalb ihrer Stadt überwiegend umweltfreundlich mobil und nutzen am liebsten das Fahrrad und die öffentlichen Verkehrsmittel. 33 Prozent der Befragten haben angegeben, hauptsächlich mit dem Rad unterwegs zu sein, auf Platz zwei folgt der ÖPNV mit 30 Prozent. Neun Prozent gaben an, hauptsächlich zu Fuß zu gehen – damit sind insgesamt 72 Prozent in der Stadt umweltfreundlich unterwegs. Nur 25 Prozent nutzen bevorzugt das Auto.

>>> Geliebter Drahtesel: Heidelberger radeln allen davon!

Eine wichtige Rolle spielt grundsätzlich der Wohnort: Wer zentrumsnah wohnt, verzichtet – sinnigerweise – deutlich häufiger auf das Auto. In den Stadtteilen Altstadt, Bergheim, Weststadt, Bahnstadt, Handschuhsheim und Neuenheim nutzen beispielsweise nur 13 Prozent der Befragten vorwiegend das Auto für innerstädtische Wege. Bei den Befragten in Schlierbach und Ziegelhausen gaben hingegen 44 Prozent an, am ehesten das Auto zu nutzen.

Öffentlichen Nahverkehr: Zufriedenheit steigt langfristig

Die Investitionen in den ÖPNV sind für die Bürger deutlich spürbar. 1997 hielten nur 56 Prozent der Bürgerinnen und Bürger das ÖPNV-Angebot in der Stadt für ausreichend. In der neuesten Heidelberg-Studie liegt der Wert nun schon bei 72 Prozent (2014: 69 Prozent). Besonders aussagekräftig ist hier der Wert bei den Befragten, die angegeben haben, für innerstädtische Wege vorwiegend den ÖPNV zu nutzen: Auch bei dieser Gruppe sind 72 Prozent der Ansicht, dass das Angebot ausreichend ist. 

Bürgerbeteiligung: Von allen Generationen gefordert

Die Heidelberger Bürger wollen beteiligt werden, wenn es um wichtige Entscheidungen in ihrer Stadt geht – und zwar über alle Altersgruppen hinweg. Egal ob 16 oder über 60 Jahre alt: Über 90 Prozent erklären, dass sie Bürgerbeteiligung „(sehr) wichtig“ finden. Dass die Stadt diesem Bedürfnis nachkommt, zeigt die Zufriedenheit mit den angebotenen Beteiligungsmöglichkeiten. 60 Prozent (2014: 56 Prozent) finden, dass es genug Beteiligungsmöglichkeiten gibt. 23 Prozent wünschen sich noch mehr Beteiligungsmöglichkeiten, 17 Prozent trauen sich kein Urteil zu.

OB Würzner: Zwei Drittel der Befragen zufrieden

Oberbürgermeister Dr. Eckart Würzner erzielt weiterhin hohe Zufriedenheitswerte. 67 Prozent (2014: 68 Prozent) der befragten Heidelberger gaben an, dass Dr. Würzner seine Sache als Stadtoberhaupt „eher gut“ macht. 12 Prozent (2014: 16 Prozent) teilen diese Meinung nicht und 21 Prozent (2014: 16 Prozent) erlauben sich hier kein Urteil. Mit der Arbeit des Gemeinderats ist ebenfalls eine Mehrheit der Befragten, nämlich 51 Prozent, „(sehr) zufrieden“. 24 Prozent sind eher unzufrieden und 25 Prozent erlaubten sich kein Urteil.

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Hintergrund: Die Heidelberg-Studie 2015 wurde im Auftrag der Stadt Heidelberg vom 3. bis 9. November 2015 durchgeführt. Es handelt sich dabei um eine telefonische Umfrage unter 1.071 Befragten, die ihren Wohnsitz in Heidelberg haben. Es wurden Deutsche und deutschsprachige Ausländer ab 16 Jahren befragt. 

>>> Die Heidelberg-Studie 2015 ist ab dem 6. Arpil hier zu finden

Stadt Heidelberg/mk

Quelle: Heidelberg24

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