Filmprojekt „Puya“ aus Heidelberg
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Filmaufnahmen für „Puya“ am Neckar.
Filmprojekt „Puya“ aus Heidelberg
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Regisseur Shahbaz Noshir (r.) ist zugleich Hauptdarsteller.
Filmprojekt „Puya“ aus Heidelberg
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Auch in den Heidelberger Hügeln wurde gedreht.
Filmprojekt „Puya“ aus Heidelberg
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Filmprojekt „Puya“ aus Heidelberg.
Filmprojekt „Puya“ aus Heidelberg
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Filmprojekt „Puya“ aus Heidelberg.

Filmprojekt „Puya“

Heidelberger Fluchtdrama startet Crowdfunding-Kampagne

Heidelberg - Nach über 40 Drehtagen in Heidelberg steht das Fluchtdrama „Puya“ kurz vor dem Abschluss. Ein Crowdfunding soll nun die perfekte Postproduktion sichern.

78 Drehbuchseiten, 45 Drehtage, vier Jahreszeiten, ein Film...

Der Film „Puya“ des Heidelberger Regisseurs Shahbaz Noshir könnte aktueller nicht sein: Flucht, Vertreibung und der verzweifelte Kampf für Leidenschaften.

Heidelberger Fluchtdrama startet Crowdfunding-Kampagne

Erzählt wird die Geschichte des Regisseurs Puya - übrigens gespielt vom Regisseur Noshir - der mühevoll an einem historischen Drehbuch über einen jüdischen Flüchtling in der Zeit des Dritten Reichs schreibt. Darin ist die jüdische Drehbuchfigur Nimrod ein leidenschaftlicher Schauspieler, der sich nichts sehnlicher wünscht, als seinen Herzensberuf auszuüben.

„Puya“ ist ein Film im Film, denn die beiden Protagonisten machen als Beobachter der aktuellen Flüchtlingskrise in Europa Erfahrungen, die sie in ihrem Filmprojekt nicht unbeeinflusst lassen...

Ein Film mit viel Herzblut - und wenig Budget

Gedreht wurde „Puya“ in den letzten 12 Monaten in Heidelberg mit einem kleinen, sehr engagierten Team fast ohne Budget. „Ohne das Herzblut und die Geduld aller Beteiligten hätten wir das Projekt nicht stemmen können“, erzählt Shahbaz Noshir.

Jetzt kommt die entscheidende Phase: alle Szenen sind im Kasten und die Postproduktion steht vor der Tür. Denn bis der Film fertig ist, wird in nahezu unzähligen Stunden das Rohmaterial geschnitten, Farbe und Ton korrigiert und Musik eingespielt. „Nur durch eine sorgfältige Postproduktion erhält der Film schließlich seine Wirkung“, erklärt der Regisseur.

Crowdfunding für die perfekte Postproduktion

Um dabei alle technischen und zeitlichen Möglichkeiten ausschöpfen zu können, hat Noshir eine Crowdfunding-Kampagne gestartet. Die Zielmarke liegt bei 5.000 Euro - über 4.000 Euro sind schon im Topf! Die Aktion läuft noch bis 8. August.

Als Dankeschön verspricht der Regisseur zum Beispiel eine Radtour entlang der Drehorte, exklusive Premierentickets, DVD-Sets oder signierte Filmplakate. Die Spender helfen mit ihrem Beitrag mit, dass der Film auf Filmfestivals laufen kann, um von dort aus die Kinos zu erobern.

>>> Hier gehts zur Crowdfunding-Seite: www.startnext.com/puya

Heidelberg24 meint: Ein spannender Film, der zeigt, dass Menschen mit Ideen und Leidenschaft Berge versetzen können. Wir drücken den Produzenten die Daumen fürs Crowdfunding und hoffen, dass wir „Puya“ bald im Kino sehen können!

erp

Quelle: Heidelberg24

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