+
Gerold Linzbach will sich neuen Herausforderungen stellen.

Gerold Linzbach

Heideldruck-Chef verlässt Unternehmen

Heidelberg – Gerold Linzbach will seinen 2017 auslaufenden Vertrag beim angeschlagenen Maschinenbauer Heideldruck nicht verlängern. Jetzt stellt sich die Frage nach dem Nachfolger.

Der 60-Jährige wolle sich neuen beruflichen Herausforderungen widmen, nachdem ihm eine erfolgreiche Restrukturierung des Konzerns gelungen sei. Er stehe dem Weltmarktführer für Bogenoffset-Druckmaschinen aber bis dahin für einen geordneten Übergang zur Verfügung, teilt das Unternehmen am Freitag mit.

Nach Jahren der Krise hatte Heideldruck zuletzt wieder schwarze Zahlen geschrieben. Die Mitarbeiterzahl ist dabei immer weiter geschrumpft. „Der Markt, den wir bis vor fünf Jahren hatten, den gibt es nicht mehr – und der wird auch so nicht zurückkommen“, sagte Linzbach noch Anfang Juni über das Unternehmen. Die Finanzkrise und der Umbruch im Druckgeschäft durch das Internet hatten das Traditionsunternehmen in die Krise gestürzt.

Gesundheitliche Probleme

Wegen einer schweren Erkrankung hatte Linzbach im 2015 für einige Monate nicht arbeiten können. Doch sollen Gesundheitsprobleme keine Rolle bei der Entscheidung spielen: „Es passt zu seinem beruflichen Werdegang, dass er sich nach Abschluss der Neuausrichtung ein neues Einsatzgebiet sucht“, betont ein Sprecher von Heideldruck. 

Der Hesse wechselte schon mehrfach den Job. Vor seinem Wechsel zu Heideldruck im Jahr 2012 stand er an der Spitze des Hamburger Callcenterbetreibers D+S, war vier Jahre Chef des Aromenherstellers Symrise und einige Jahre in den USA Topmanager von Chemieunternehmen. Der Chemieingenieur und ehemalige McKinsey-Berater begann seine Industriekarriere vor 25 Jahren als Leiter der Unternehmensplanung bei der im Pharmakonzern Sanofi aufgegangenen Hoechst AG in Frankfurt. 

Nachfolgersuche läuft

Die Suche nach einem Nachfolger läuft jetzt. Als wahrscheinlich gilt die Besetzung mit einem externen Manager. Die Aktie des SDax -Unternehmens baut ihren Gewinn nach dem angekündigten Personalwechsel aus und notierte mit 2,55 Euro gut ein Prozent im Plus.

Bis zum Sommer 2017 will Linzbach die strategische Entwicklung der Druckmaschinen AG weiter vorantreiben.

sag/dpa

Quelle: Heidelberg24

Weihnachtsmarkt verzaubert Schwetzinger Schlosshof

Weihnachtsmarkt verzaubert Schwetzinger Schlosshof

GRÜNEN-Politiker Wolfgang Raufelder (†59) tot

GRÜNEN-Politiker Wolfgang Raufelder (†59) tot

Das zünftige Richtfest beim Luxor-Filmpalast

Das zünftige Richtfest beim Luxor-Filmpalast

Kommentare